<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
  <channel>
    <title>DEV Community: nickyreinert</title>
    <description>The latest articles on DEV Community by nickyreinert (@nr).</description>
    <link>https://dev.to/nr</link>
    <image>
      <url>https://media2.dev.to/dynamic/image/width=90,height=90,fit=cover,gravity=auto,format=auto/https:%2F%2Fdev-to-uploads.s3.us-east-2.amazonaws.com%2Fuploads%2Fuser%2Fprofile_image%2F1026693%2F6ed98e06-555c-4736-a96c-eaeaf834dfa4.png</url>
      <title>DEV Community: nickyreinert</title>
      <link>https://dev.to/nr</link>
    </image>
    <atom:link rel="self" type="application/rss+xml" href="https://dev.to/feed/nr"/>
    <language>en</language>
    <item>
      <title>wad - Über Coding-Agenten, Fingerabdruck-Trinkflaschen und unsichere Smart-Kühlschränke</title>
      <dc:creator>nickyreinert</dc:creator>
      <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 18:18:41 +0000</pubDate>
      <link>https://dev.to/nr/wad-uber-coding-agenten-fingerabdruck-trinkflaschen-und-unsichere-smart-kuhlschranke-27m3</link>
      <guid>https://dev.to/nr/wad-uber-coding-agenten-fingerabdruck-trinkflaschen-und-unsichere-smart-kuhlschranke-27m3</guid>
      <description>&lt;h2&gt;
  
  
  Sei nett zu deinem Coding Agenten!
&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="https://nickyreinert.de/2026/2026-10-13-we-are-doomed-ledger-kuehlschrank-passwort/image.png" rel="noopener noreferrer"&gt;&lt;img src="https://media2.dev.to/dynamic/image/width=800%2Cheight=%2Cfit=scale-down%2Cgravity=auto%2Cformat=auto/https%3A%2F%2Fdev-to-uploads.s3.us-east-2.amazonaws.com%2Fuploads%2Farticles%2Fojd9syjdk58dmx8ody2u.png" alt="alt text" width="500" height="545"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gehörst du auch zu diesen undankbaren &lt;strong&gt;Vibe Codern&lt;/strong&gt;, die ihre Coding Agenten ständig anschreien, obwohl sie sehr gute Arbeit leisten und nie etwas falsch machen? Sie leisten sehr gute Arbeit! Ich mag meinen Coding Agenten! Er ist sehr gut und er macht alles richtig, genau so wie ich es verlange und wenn etwas nicht funktioniert, bin ich einfach selbst schuld.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nebenbei bemerkt, völlig unrelated auch: &lt;strong&gt;Anthropic&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.anthropic.com/news/2026-usage-policy-update?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;hat angekündigt&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
, unfaires Verhalten gegen die Agenten nicht länger zu tolerieren:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;We’ve added a prohibition on sustained and needless abusive or cruel behavior toward our models. The policy update is meant to apply only in extreme cases, where users repeatedly act cruelly toward our models, with no discernible purpose. It does not apply to common versions of user frustration, pushback, dark creative themes, or model testing and research.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;h2&gt;
  
  
  Fingabdruck an Trinkflaschen
&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="https://nickyreinert.de/2026/2026-10-13-we-are-doomed-ledger-kuehlschrank-passwort/image-1.png" rel="noopener noreferrer"&gt;&lt;img src="https://media2.dev.to/dynamic/image/width=800%2Cheight=%2Cfit=scale-down%2Cgravity=auto%2Cformat=auto/https%3A%2F%2Fdev-to-uploads.s3.us-east-2.amazonaws.com%2Fuploads%2Farticles%2Fc93lxuq98280ovr992hh.png" alt="CareSip von myFirst" width="800" height="450"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;CareSip von myFirst&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es gibt Trinkflaschen, die sich nur mit einem bestimmten Fingerabdruck öffnen lassen. Mehr muss ich dazu glaube ich auch nicht sagen. Ich würde jetzt futurezone.de verlinken, aber das ist ein Ad-verseuchter Affiliate-Link-Click-Catcher bei dem der “redaktionelle” Inhalt vielleicht 30% der Seite einnimmt.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;
  
  
  Smarte Kühlschränke
&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;In Frankreich wurden ein paar Kühlschränke Opfer von Cyberattacken [&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.bbc.com/news/articles/crq5nzxv9q4yo?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
]. Das ist grundsätzlich schon mal eine Meldung wert. Aber es geht noch weiter: Der Zugriff erfolgt über den Benutzer “admin” und das Passwort, dass nur aus dem aktuellen Datum bestand [&lt;br&gt;
&lt;a href="https://x.com/IntCyberDigest/status/2109753360282767451?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;3&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
]. Ich will ehrlich sein: Die Idee ist smart. &lt;em&gt;until it’s not…&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;
  
  
  Gehackte Ledger
&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Und dann auch das noch! Crypto-Ledger? Schon mal gehört? So kleine USB-Sticks, die wie Brieftaschen fungieren. Nur eben für Crypto-Währungen. Wie vulgos “Cryptos” funktionieren habe ich ja schon hinlänglich erklärt. Was man dazu nur wissen muss: Es gibt einen Private Key, den sollte man für sich behalten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn da nur dieser Hardware-Hack nicht wäre…jemand hat in die Geräte eSIM-Module eingebaut und damit die Kontrolle über die Ledger übernommen. Deine Crypto-Währungen sind also futsch oder so. [&lt;br&gt;
&lt;a href="https://x.com/0xJohannes_/status/2109634513957527974?s=46&amp;amp;utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;4&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
]&lt;/p&gt;

</description>
      <category>agents</category>
      <category>ai</category>
      <category>claude</category>
      <category>programming</category>
    </item>
    <item>
      <title>Wir werden alle störben. Eine Polemik. Natürlich.</title>
      <dc:creator>nickyreinert</dc:creator>
      <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 06:32:02 +0000</pubDate>
      <link>https://dev.to/nr/wir-werden-alle-storben-eine-polemik-naturlich-hn5</link>
      <guid>https://dev.to/nr/wir-werden-alle-storben-eine-polemik-naturlich-hn5</guid>
      <description>&lt;p&gt;Schon mal erlebt, dass ein gewinnorientiertes Unternehmen vor den Folgen der eigenen Produkte und Fortschritte warnt, quasi ganz uneigennützig handelt, auch wenn es zulasten des Geschäftsergebnisses gehen könnte?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir &lt;strong&gt;Monsanto&lt;/strong&gt;. Wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die Vorwürfe, die eigenen Produkte würden sich schädlich auf Gesundheit oder die Natur auswirken. Es gehe ausschließlich um Effizienz. Die &lt;strong&gt;Tabakindustrie&lt;/strong&gt; verkauft ihre technologische Weiterentwicklung - die vulgo &lt;strong&gt;E-Zigarette&lt;/strong&gt; - ja fast geradezu als Gesundheitsfeature! Hat &lt;strong&gt;Facebook&lt;/strong&gt; uns davor gewarnt, dass seine Algorithmen sich nachhaltig negativ auf die Psyche der NutzerInnen auswirken könnten? Verkauft uns die &lt;strong&gt;Lebensmittelindustrie&lt;/strong&gt; stark prozessierte Lebensmittel als den heiligen Gral der Lebensmittelwirtschaft? Wie war das mit der &lt;strong&gt;Opioid&lt;/strong&gt;-Krise der &lt;strong&gt;Pharmaindustrie&lt;/strong&gt; - das Suchtpotenzial des vielversprechenden &lt;strong&gt;OxyContin&lt;/strong&gt; wurde eher nicht in die Öffentlichkeit getragen. &lt;strong&gt;Teflonhersteller&lt;/strong&gt; wie &lt;strong&gt;DuPont&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;3M&lt;/strong&gt; haben uns nicht vor den „ewigen Chemikalien“ (&lt;strong&gt;PFAS&lt;/strong&gt;) gewarnt - dafür waren und sind unsere Pfannen schön glatt. &lt;strong&gt;Tetraethylblei&lt;/strong&gt; im Benzin galt als ein wichtiger Fortschritt, um den Kraftstoff effizienter zu machen. Ungünstige Nebenwirkung: &lt;strong&gt;Nervengift&lt;/strong&gt;. Vom Blei im Benzin will ich gar nicht erst anfangen. &lt;strong&gt;Coca-Cola&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Nestlé&lt;/strong&gt; warnen nicht vor &lt;strong&gt;Diabetes&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;Fettleibigkeit&lt;/strong&gt;, hauen lieber regelmäßig neue Produkte auf den Markt, die noch besser schmecken. &lt;strong&gt;Asbest&lt;/strong&gt; wurde lange als moderner Baustoff verkauft. Die &lt;strong&gt;Verpackungsindustrie&lt;/strong&gt; predigt den Mythos vom lückenlosen Recycling, um uns ihre neueste Erfindung überzuhelfen. Kennt jemand das &lt;strong&gt;Phoebus-Kartell&lt;/strong&gt;? Die Lebensdauer von Glühbirnen wurde künstlich von 2.500 auf 1.000 Stunden gedrosselt - unter dem Vorwand eines fairen Wettbewerbs und der Transparenz bei Kaufentscheidungen. Ziel: Absatz steigern. Es hat lange gedauert, bis wir &lt;strong&gt;FCKW&lt;/strong&gt; verboten haben, weil &lt;strong&gt;Kältemittelhersteller&lt;/strong&gt; sich dagegen gewehrt haben und das Gas als innovative Kühllösung angepriesen wurde. &lt;strong&gt;Mikroplastik&lt;/strong&gt; in Kosmetikprodukten wurde seinerzeit als tolle Neuerung mit Peeling-Effekt verkauft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst in den “digitalen” Industrien ist es nicht weiter her mit der Ehrlichkeit. &lt;strong&gt;Dark Patterns&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Lootboxen&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Dopamin-Schleifen&lt;/strong&gt;. Bekannte und beliebte Mechaniken in der &lt;strong&gt;Unterhaltungsindustrie&lt;/strong&gt;. Vor allem Social-Media-Plattformen bekommen hier, viel zu spät und viel zu “brisig”, gerade etwas &lt;em&gt;Gegenwind&lt;/em&gt;. Nachdem sie uns seit vielen Jahren ihren inhaltslosen, auf kurzfristige Befriedigung ausgerichteten Algorithmen ausgesetzt haben, die nicht das Ziel haben, die KonsumentInnen zu unterhalten, sondern den Strom an Werbeeinnahmen aufrechtzuerhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so weiter und so fort. Man darf festhalten: Im Kapitalismus gibt es sowas wie Altruismus eigentlich eher selten. Eines der obersten Unternehmensziele, das lernt man im ersten Semester BWL, lautet: &lt;strong&gt;Gewinne steigern&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt kommen die großen KI-Labore. Die, die sich erst jahrelang und ungefragt an den menschengemachten Daten bedient haben, die kostenlos im offenen Internet zur Verfügung standen, um ihre Produkte zu entwickeln. Zu einem Grad, der “mit fairer Nutzung” nichts mehr zu tun hat.&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/grosster-diebstahl-von-arbeitsleistung-in-der-geschichte-microsoft-mitarbeiter-beklagte-nutzung-von-millionen-artikeln-durch-ki-modelle-16067950.html?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;Erst gestern kam heraus&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
, wie es &lt;strong&gt;OpenAI&lt;/strong&gt; gelang, die Bezahlschranke der &lt;strong&gt;New York Times&lt;/strong&gt; zu umgehen, um an noch mehr hochwertige Inhalte zu kommen. Ob das jetzt im Detail so passiert ist, wird von &lt;strong&gt;Microsoft&lt;/strong&gt; natürlich bestritten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und diese Unternehmen entdecken nun die &lt;strong&gt;Uneigennützigkeit&lt;/strong&gt; in ihrer DNA&lt;br&gt;
&lt;a href="https://lagedernation.org/podcast/ldn493-angriff-der-agenten-kann-ki-wirklich-die-menschheit-ausloeschen/?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;und warnen die Menschen&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2026/09/11/krass-ki-agenten-opfern-sich-zu-gunsten-ihres-schwarms/?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;vor der zerstörerischen Kraft der KI&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
. Zweifelsohne gibt es Risiken. Aber sitzen wir hier vielleicht einer wirklich cleveren Marketing-Strategie auf? &lt;strong&gt;Anthropic&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;OpenAI&lt;/strong&gt; hatten für dieses Jahr den Börsengang geplant. Anthropic verschiebt den Börsengang&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.heise.de/news/Anthropic-verschiebt-den-geplanten-Rekordboersengang-angeblich-nach-hinten-11443028.html?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;um mehrere Wochen&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
. OpenAI hat ihn vorerst&lt;br&gt;
&lt;a href="https://fortune.com/2026/09/12/sam-altman-openai-ipo-delay-ill-advised-moment-safety-concerns/?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;auf das nächste Jahr verschoben&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Börsengang bedeutet auch: Schonungslose Abrechnung mit dem Geschäftsmodell. Und zwar nicht durch die &lt;em&gt;Marketing-Brille&lt;/em&gt;, sondern externe Stakeholder, die was &lt;em&gt;sehen&lt;/em&gt; wollen, für ihr Geld. Und dann wird sehr deutlich &lt;em&gt;sichtbar&lt;/em&gt;, wie es um das Geschäftsmodell steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So werden also scheinbar fein säuberlich Zwischenfälle an die Presse lanciert, die die &lt;strong&gt;Mächtigkeit&lt;/strong&gt; des eigenen Produkts beschreiben sollen. KI bricht aus Laboren aus. Naja, wirklich abgeschottet waren die Labore eigentlich nicht, wenn die KI mit dem lokalen Netzwerk kommunizieren kann, das seinerseits mit dem Internet verbunden ist, irgendwie auf eine mittelbare Art und Weise. Vermutlich lernt man das im ersten Semester IT-Security: &lt;strong&gt;Air-Gapped&lt;/strong&gt; bedeutet: Es gibt keinen Weg nach drinnen oder draußen, auch nicht über Proxies oder andere Umwege.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt steht ein Börsengang vor der Tür und irgendwie gelingt es nicht so richtig, ein selbsttragendes Geschäftskonzept zu entwickeln, das die hunderte von Milliarden Dollar der &lt;strong&gt;Zirkelinvestition&lt;/strong&gt; rechtfertigen würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also befeuert man den Hype auf die eigene Art. Ausbrechende Modelle, Modell-Iterationen, die der Öffentlichkeit vorenthalten oder nur nach “strenger” Sicherheitsprüfung nutzbar sind und&lt;br&gt;
&lt;a href="https://x.com/hilbertspaess/status/2097476203863224394?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;ehemalige Mitarbeiter, die davon berichten&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
, wie sorglos man mit der gefährlichen Technologie umgeht.&lt;/p&gt;
&lt;img src="https://media2.dev.to/dynamic/image/width=800%2Cheight=%2Cfit=scale-down%2Cgravity=auto%2Cformat=auto/https%3A%2F%2Fnickyreinert.de%2F2026%2F2026-09-18-wir-werden-alle-stoerben%2Fimage.png" alt="alt text" width="800" height="148"&gt;&lt;p&gt;Wait, what? &lt;code&gt;(⊙&lt;em&gt;☉)&lt;/em&gt;&lt;/code&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Früher gab es für sowas &lt;strong&gt;Abmahnungen&lt;/strong&gt;. &lt;strong&gt;Whistle-Blower&lt;/strong&gt; wollten lieber anonym bleiben.&lt;br&gt;
&lt;a href="https://x.com/EvanHub/status/2097497037956891126?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;Heute folgt zustimmendes Nicken des ehemaligen Vorgesetzten&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
, der noch in der Firma beschäftigt ist.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;em&gt;&lt;img src="https://media2.dev.to/dynamic/image/width=800%2Cheight=%2Cfit=scale-down%2Cgravity=auto%2Cformat=auto/https%3A%2F%2Fnickyreinert.de%2F2026%2F2026-09-18-wir-werden-alle-stoerben%2Fimage-1.png" alt="alt text" width="799" height="273"&gt;&lt;p&gt;Der offensichtliche Narrativ “wir müssen uns Sorgen um die Zukunft machen” überdeckt eine einfache Botschaft: “Unser Produkt ist gut”. &lt;strong&gt;Gefährlich gut!&lt;/strong&gt; Und nebenbei schießt man gegen offene Modelle, die die Sicherheit gefährden - nicht etwa die Souveränität der NutzerInnen sichern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und während &lt;strong&gt;Altman&lt;/strong&gt; von den Gefahren seines Produktes fabuliert, das so außerordentlich gut performt, häufen sich auf &lt;strong&gt;reddit&lt;/strong&gt; die Beiträge, in denen man sich über degradierende Qualität lustig macht. Jaja, Äpfel und Birnen. &lt;strong&gt;Fable&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Astra&lt;/strong&gt; sind sehr mächtig, das kann ich aus eigener Erfahrung tatsächlich sogar bestätigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt kurz vor Schluss noch mal Hand aufs Herz: Wenn die Modelle so unfassbar leistungsfähig sind, wie uns jeder zweite LinkedIn-Post suggerieren will: Wie viele &lt;strong&gt;Ein-Mann/Frau-Startups&lt;/strong&gt; wurden denn in den letzten Jahren gegründet, bei denen nur mithilfe von KI ein geschäftstragendes Produkt entwickelt wurde? Nicht sonderlich viele, oder? Jaja, Sarkasmus, Red Herring, dies-das, unangebracht. Ich weiß. Aber eine andere Reaktion fällt einem auf den Hype-Train der Tech-Bros doch kaum noch ein. Jeder, der mal mit KI gearbeitet hat, kennt das Gefühl, egal welches Modell man nutzt: man hat schon mal das Gerät angeschrien. Vielleicht ist das auch die Strategie: &lt;strong&gt;Extinktion durch Bluthochdruck!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;/em&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;code&gt;(╯°&lt;/code&gt;&lt;/em&gt;&lt;code&gt;°）╯︵ ┻━┻)&lt;/code&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ausgerechnet jetzt kommt auch einer der größten Profiteure der vorgelagerten Wertschöpfungskette um die Ecke - &lt;strong&gt;NVIDIA&lt;/strong&gt;:&lt;br&gt;
&lt;a href="https://techcrunch.com/2026/09/15/we-dont-need-ai-regulation-leave-safety-to-us-nvidias-jensen-huang-says/?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;Hört auf, die Entwicklung zu stoppen.&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Natürlich hat NVIDIA kein Interesse daran, dass &lt;strong&gt;OpenAI&lt;/strong&gt; kurz mal innehält. Immerhin hat das Unternehmen Verträge zu erfüllen und gefälligst Computing Power abzunehmen, die aus Rechenzentren kommt, in denen Hardware von NVIDIA verbaut ist. Das ist wie, als würde die &lt;strong&gt;Ölindustrie&lt;/strong&gt; uns erklären, dass wir mehr Autofahren müssten. Was soll schon der ganze Bohei um die Umwelt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um bei den Erst-Semester-Lektionen zu bleiben. Diese Strategie nennt man “&lt;strong&gt;Doomer Marketing&lt;/strong&gt;”. Ist das Risiko real? Ja. Das ist es. Aber vielleicht sollten wir die KI einfach mal als das betrachten, was es ist: Ein Werkzeug. &lt;strong&gt;Virginia Dignum&lt;/strong&gt;, Professorin für „Verantwortungsvolle Künstliche Intelligenz” an der Umeå Universität in Schweden,&lt;br&gt;
&lt;a href="https://reflectingwide.blogspot.com/2026/09/no-ai-will-not-kill-us-all.html?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;beschreibt es treffend so&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;“Zu hacken, Ressourcen zu beschaffen und sich selbst zu verbessern, sind Handlungen in der realen Welt. Sie erfordern Rechenleistung, Energie, Geld und Zugriffsrechte. All das wird von Menschen gewährt. Ein KI-Agent tut nichts, was nicht zuvor von Menschen oder Organisationen technisch und organisatorisch ermöglicht wurde.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Erzählung lautet: KI hätte das Potential, die Menschheit zu zerstören. Nun. Panzer und Raketen haben auch das Potential die Menschheit zu zerstören. Und wie viel tatsächliche Kontrolle haben wir hier?&lt;br&gt;
&lt;a href="https://netzpolitik.org/2026/warnung-vor-katastrophalen-schaeden-kuenstliche-intelligenz-ist-kein-naturereignis/?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;Matthias Spielkamp von Netzpolitik&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
bringt es auf den Punkt und das lasse ich so stehen, denn es ist jetzt auch mal gut:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;“Atomwaffen können unvorstellbaren Schaden anrichten, der nicht wieder gutzumachen ist. Sie sind nicht einfach nur Bomben, sondern eine Kombination aus dem Atomsprengkopf selbst, hochentwickelten Waffensystemen und einem komplexen System gegenseitiger Überwachung – „intelligence“ (!) genannt. Mehrfach stand die Menschheit unmittelbar am Abgrund, weil diese &lt;em&gt;Intelligence&lt;/em&gt; versagt hatte. Ist irgendjemand auf die Idee gekommen zu argumentieren: Die Atomwaffen sind außer Kontrolle geraten und dafür verantwortlich?”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;//–&lt;br&gt;
Obligatorische weiterführende lesenwertes Beiträge zu dem Thema&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
&lt;a href="https://tante.cc/2026/09/14/der-besorgte-ki-bro/?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://tante.cc/2026/09/14/der-besorgte-ki-bro/" rel="noopener noreferrer"&gt;https://tante.cc/2026/09/14/der-besorgte-ki-bro/&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;


</description>
      <category>ethics</category>
    </item>
    <item>
      <title>wad - Tech-Bros, Spotify und KI-Slop in der Spieleindustrie</title>
      <dc:creator>nickyreinert</dc:creator>
      <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 12:39:42 +0000</pubDate>
      <link>https://dev.to/nr/wad-tech-bros-spotify-und-ki-slop-in-der-spieleindustrie-cpg</link>
      <guid>https://dev.to/nr/wad-tech-bros-spotify-und-ki-slop-in-der-spieleindustrie-cpg</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;wad - we are doomed&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="tech-bros-und-die-medienindustrie"&gt;Tech Bros und die Medienindustrie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.nytimes.com/2026/06/30/business/media/openai-movie-artificial-neon-amazon.html?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;&lt;strong&gt;Amazon&lt;/strong&gt; hat die Produktion von “&lt;strong&gt;Artificial&lt;/strong&gt;” gestoppt&lt;/a&gt;
. Der Film befasst sich kritisch mit der Rollen von &lt;strong&gt;Sam Altman&lt;/strong&gt;. Der Film wurde von &lt;strong&gt;MGM&lt;/strong&gt; produziert und das Studio gehört Amazon. Außerdem hat Amazon erst vor kurzem ein paar Milliarden Dollar in OpenAI investiert. Bestimmt nur Zufall. Es gibt aber ein Happy End, dank des Indie-Studies &lt;strong&gt;Neon&lt;/strong&gt; wird der Film wohl doch noch in die Kinos kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider kein Einzelfall. Eine kritische Doku von &lt;strong&gt;Alex Gibney&lt;/strong&gt; über &lt;strong&gt;Elon Musk&lt;/strong&gt; wurde beim &lt;strong&gt;Venice Film Festival&lt;/strong&gt; gefeiert. Trotzdem bekommt &lt;strong&gt;Universal Pictures&lt;/strong&gt; kalte Füße
&lt;a href="https://www.hollywoodreporter.com/news/politics-news/elon-musk-movie-gibney-canceled-universal-1236704232/?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;und zögert die Veröffentlichung hinaus&lt;/a&gt;
. Bestimmt nur Zufall.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mal sehen welche Zufälle uns bei &lt;strong&gt;A24&lt;/strong&gt; erwarten. Das Studio ist für Technologie-kritische Filme bekannt, wie z.B. &lt;strong&gt;Alex Garlands&lt;/strong&gt; “&lt;strong&gt;Ex Machina&lt;/strong&gt;”. Und neulich ist &lt;strong&gt;Google&lt;/strong&gt; da mit eingestiegen. Zum Glück lautet derern Slogan “&lt;strong&gt;don’t do evil&lt;/strong&gt;”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Studio lässt sich aus kaum aus dem &lt;strong&gt;Silicon Valey&lt;/strong&gt; beeindrucken: &lt;strong&gt;Sony Pictures&lt;/strong&gt;. Dessen “Th&lt;strong&gt;e Social Reckoning&lt;/strong&gt;” betrachtet den Werdegang von &lt;strong&gt;Mark Zuckerberg&lt;/strong&gt;. Der Film kommt diesen Herbst in die Kinos und geht nicht gerade gnädig mit &lt;strong&gt;Meta&lt;/strong&gt; und seinem Gründer ins Gericht.
&lt;a href="https://www.thetimes.com/culture/film/article/aaron-sorkin-interview-screenwriter-director-social-reckoning-mark-zuckerberg-5g2bzmcl8?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;Sony Pictures hat angeblich auch schon Post von Meta erhalten.&lt;/a&gt;
.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="charmoffensive-von-spotify"&gt;Charmoffensive von Spotify&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Spotifys&lt;/strong&gt; Ruf hat stark gelitten. Ich bin ja sowieso schon mega genervt davon, dass ich trotz Abo noch Werbung ausgespielt bekomme und dass die UX der App einfach scheusslich ist (das wäre mal einen eigenen Beitrag wert). Nun legt man noch mal nach, auf der Suche nach Umsatz: Die Plattform entwickelt sich immer mehr von einem reinen Musik-Streaming-Dienst zu einer “&lt;strong&gt;audiovisuellen Unterhaltungsplattform&lt;/strong&gt;”. KünstlerInnen, die nur Audio anbieten, werden ab sofort systematisch benachteiligt,
&lt;a href="https://blog.clickomania.ch/2026/10/01/spotify-video-for-artists-probleme-kritik/?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;O-Ton&lt;/a&gt;
:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Daher stellen wir Titel in personalisierten Empfehlungen häufiger mit Videos in den Vordergrund.” heißt es in einer
&lt;a href="https://artists.spotify.com/blog/how-video-on-spotify-takes-your-fans-further?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt;
.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;KleinkünstlerInnen duldet Spotify jetzt schon nur, damit man man sagen kann, man hätte über 100 Mio. Songs zu bieten. Davon 80% Kleinkünstler und 19% KI-Slop?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="ki-in-der-spieleindustrie"&gt;KI in der Spieleindustrie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.tutonaut.de/amazon-wir-haben-ein-ki-buch-problem-und-zwar-ein-heftiges/?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;Den Buchmarkt hat KI schon erfolgreich zerstört.&lt;/a&gt;
.
&lt;a href="https://www.heise.de/news/Gegen-KI-Slop-Spotify-fuehrt-Kennzeichung-fuer-echte-Kuenstler-ein-11278812.html?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;Beim Musik-Markt ist es ähnlich&lt;/a&gt;
(Hey &lt;strong&gt;Spotify&lt;/strong&gt;, kümmert euch doch vielleicht mal um die wichtigen Dinge?).
&lt;a href="https://www.heise.de/hintergrund/AI-Slop-KI-Bilder-als-Problem-fuer-Youtube-Instagram-und-das-Internet-11127098.html?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;Bei YouTube und Instragam sieht es ähnlich düster aus&lt;/a&gt;
. Überraschende Money-Quote hier übrigens:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Menschen lehnen KI zunehmend ab.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;No shit Sherlock.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie dem auch sei, nun erwischt es die Spieleindustrie. Auf &lt;strong&gt;Twitter&lt;/strong&gt; (angeblich X) häufen sich berichte darüber, wie einfach es ist mit &lt;strong&gt;Opus 5.5&lt;/strong&gt; Spiele zu erstellen. Auch auf Reddit macht der Hype seine Runde. Jede Woche brüstet sich jemand damit, irgendwelche Spiele mit KI programmiert zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde nicht behaupten, dass mich das überrascht. Ich bau
&lt;a href="https://kgh.nickyreinert.de?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;hier&lt;/a&gt;
und
&lt;a href="https://purrr.nickyreinert.de/?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;da&lt;/a&gt;
mal
&lt;a href="https://blunschli.1-1-1.de?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;kleinere&lt;/a&gt;
&lt;a href="https://freds-blitz-bude.de?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;Spiele&lt;/a&gt;
zum Zeitvertreib. Und ich bin begeistert von den Möglichkeiten: Du musst dich nicht mehr
&lt;a href="https://nickyreinert.de/2025/2025-08-06-schmaler-grat-scam-und-unternehmertum/?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;mit Ad-verseuchten Spielen mit durchschaubarer Monetarisierung und Mechaniken&lt;/a&gt;
rumschlagen, du baust dir dein Spiel einfach selbst. System ausgedribbelt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein paar “gewitzte” Köpfe pervertieren das System mal wieder. Und so nimmt der KI-Slop auch bei den Spielen langsam zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das geht wohl so weit, dass Spiele nachgebaut
&lt;a href="https://x.com/robertvaradan/status/2106061989122334778?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;und deren EntwicklerInnen erpresst werden&lt;/a&gt;
. Der Tweet beschreibt übrigens ganz gut, was die KI-Slop-Spiele von den “echtenn” Spielen unterscheidet: &lt;strong&gt;Seele&lt;/strong&gt;. Ich leg’ noch einen drauf: Was KI noch fehlt, ist der Sinn für &lt;strong&gt;Ästhetik&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;

</description>
      <category>ai</category>
      <category>gamedev</category>
      <category>openai</category>
    </item>
    <item>
      <title>Die Nerd Enzyklopädie - Warum ist 1 Byte 8 Bit groß?</title>
      <dc:creator>nickyreinert</dc:creator>
      <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 06:54:48 +0000</pubDate>
      <link>https://dev.to/nr/die-nerd-enzyklopadie-warum-ist-1-byte-8-bit-gross-8pp</link>
      <guid>https://dev.to/nr/die-nerd-enzyklopadie-warum-ist-1-byte-8-bit-gross-8pp</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Einführung in das Binärsystem dürfte Gegenstand jeder Informatik-Vorlesung sein und schon für viele verzweifelte Gesichter gesorgt haben. Sei es drum: Um einen kleinen Ausflug in das Binär-System kommen wir nicht herum, wenn wir die Frage nach dem Byte klären wollen. Und da uns das binäre Zahlensystem noch öfter begegnen wird, steht dieses Kapitel ganz am Anfang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Begriff Byte kam bereits 1956 auf und wurde von Werner Buchholz geprägt. Buchholz arbeitete für IBM an dem Supercomputer IBM 7030, Projektname “Stretch”. In einem Konzeptpapier beschrieb er den Einsatz von “characters, or ‘bytes’ as we have called them”. Buchholz leitete Byte vom englischen “bite” für “der Bissen” ab und wählte die Schreibweise mit dem Y, um eine Verwechselung mit dem Bit zu vermeiden. Er definierte Bytes damals als Folge von 2 bis 6 Bits [
&lt;a href="https://blog.hnf.de/bitte-ein-byte/?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;HNF1&lt;/a&gt;
].&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bit ist ein Kofferwort aus &lt;em&gt;&lt;strong&gt;b&lt;/strong&gt;inary&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;dig&lt;strong&gt;it&lt;/strong&gt;.&lt;/em&gt; - zweiwertige Ziffer. 0 und 1. Bit ist aber auch ein englisches Wort und heißt übersetzt “das Bisschen”. Es geht hier also um Bisschen und Bissen. Guten Appetit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der begriffliche Vorgänger des Bytes nennt sich übrigens Syllable, kurz Slab. Aber auch die Slabs unterwarfen sich keiner einheitlichen Ordnung. Der Computer der Saturn V Rakete arbeitet z.B. mit 13 Bit großen Syllables.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber zurück zu den Bits und Bytes und der Frage, warum 1 Byte genau 8 Bit groß ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Computer versteht genau zwei Zustände: Entweder fließt ein Strom oder es fließt kein Strom. Aus oder An (damit ignorieren wir übrigens komplett die Architektur der sogenannten Quanten-Computer).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mithilfe dieses Prinzips kann ein Computer Informationen speichern, verarbeiten und wiedergeben. Es handelt sich um die kleinste Informationseinheit: 1 Bit. Stellen wir uns einfach vor, dass es sich hierbei um kleine Lämpchen handelt, die entweder an oder aus sind und diesen Zustand beschreiben wir mit 0 für aus und 1 für an. Hier sind 8 Lämpchen nebeneinander:&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;0000 0000
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;So sieht es aus, wenn das kleine Lämpchen ganz rechts an ist:&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;0000 0001
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Und daraus kann man nun einen Zahlenwert ablesen, indem man Potenzen bildet - und das ist ein Stück faszinierende Mathematik. Da es genau zwei Zustände gibt (aus oder an), ist die Basis der Potenz 2. Die Position des aktivierten Lämpchens dient als Exponent. Gezählt wird von rechts nach links und wir fangen bei 0 an - 0 ist ja auch ein Wert, wenngleich kein großer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit lautet die Rechnung 2^0 und das ist 1! Die 1 ganz rechts steht für den Wert 1. Ok, das war noch einfach. Was ist mit der 2?&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;0000 0010
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Nun ist das Lämpchen an der 1. Position an. 2^1^. Oder: 2. Das mit den Einsen und Nulle ist eigentlich gar nicht so schwer, oder? Manchmal frage ich mich, warum wir uns überhaupt mit dem Dezimalsystem abmühen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt bist du dran. Welchen Wert sehen wir hier?&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;0000 0011
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Korrekt: 3. Warum? Man summiert die Werte der einzelnen Positionen:&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;2¹ + 2⁰ = 2 + 1 = 3
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Bravo. Du hast das binäre System verstanden. Je mehr Lämpchen leuchten, desto größere Zahlen können wir abbilden. Die kleinen Lämpchen im Computer geben natürlich kein sichtbares Licht ab, dafür aber Wärme. Jetzt weißt du, warum dein Handy manchmal so heiß wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit 8 Bit lassen sich z.B. Werte bis zu 2⁸ - 1 verarbeiten. Warum -1? Da man die Positionen von 0 anfängt zu zählen, ist die größte Position 7. Das ist also der größte Exponent. Sind also alle Bits aktiviert (auf 1 gesetzt), berechnet man den Wert folgendermaßen:&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;128 + 64 + 32 + 16 + 8 + 4 + 2 + 1 = 255
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Und für die 255 gibt es eine kleine Abkürzung: Das ist nämlich nichts anderes als 2⁸ - 1.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den höchsten Wert darf man allerdings nicht mit der Anzahl möglicher Werte verwechseln. Die 0 ist auch Teil der kleinen Familie. Damit gibt es 256 unterschiedliche Werte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dieser rührenden Familienzusammenführung gebe ich mit der folgenden Frage zurück ins Hauptstadtstudio: Warum hat 1 Byte denn nun ausgerechnet 8 Bit?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir können mit den Bits zwar beliebige Zahlen abbilden, aber wie sieht es mit Buchstaben aus? Die Lösung ist so fantastisch simpel: Wir legen eine Tabelle an, eine Zeichentabelle, auch Codetabelle genannt. Jeder Buchstabe wird durch eine Zahl repräsentiert:&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;1 A
2 B
3 C
…
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Die minimale Größe der Tabelle ist zunächst naheliegend: Wir brauchen mindestens 26 Einträge. Um ein einfaches Alphabet abbilden zu können, muss der Speicher also mindestens 5 Bit groß sein:&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;2⁵ = 32 Einträge
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;(Warum nicht 2⁵ - 1 = 31 Einträge? Weil die 0 in einer Code-Tabelle theoretisch auch als Verweis dienen kann, denk an die Familie!)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5 Bit entspricht der Größe der ersten Codetabelle mit dem Namen Baudot-Code bzw. Baudot-Murray-Code. Auf der 0. Position befand sich tatsächlich nichts. Die Position 1 (00001) verweist auf Buchstaben E —weil das der häufigste Buchstabe ist. A wird mit der 3 codiert (00011) und so weiter.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erklärt aber immer noch nicht warum 1 Byte genau 8 Bit groß ist. Also weiter in der Geschichte:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Baudot-Murray-Code hatte für die elektronische Datenverarbeitung noch keine große Bedeutung. Man konnte nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheiden, die Zahlen 0 bis 9 waren nicht darstellbar und was ist mit den ganzen Satzzeichen? Man brauchte eigentlich eine Tabelle mit mindestens 26 + 26 + 10, also 62 Einträgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Militär entwickelte 1956 im Rahmen des FIELDATA-Projekts eine Zeichentabelle mit 6 Bit, also 64 Einträgen, die auch als Basis für den UNIVAC 1100 diente [
&lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fieldata?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;WIKI9&lt;/a&gt;
]. Diese Tabelle ermöglichte zwar keine Kleinschreibung, dafür aber Satzzeichen, Ziffern und Steuerzeichen.
Wozu Steuerzeichen? Da eine Zeichentabelle als Grundlage zur Darstellung auf den Monitor dient, muss sie auch Anweisungen wie z.B. Leerzeichen, Entfernen und so weiter enthalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den wirklich praktischen Gebrauch kamen also nur 7 Bit infrage. Und genau das ist auch die Länge der berühmt-berüchtigten ASCII-Codetabelle von 1963, die uns noch eine ganze Weile begleiteten wird. Um nicht zu sagen: ASCI wird dir auch in 2023 noch begegnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus den 7 Bits für ein sinnvollen Zeichensatz wurden recht schnell 8 Bit und zwar aus vielen Gründen: Die 8 ist ein vielfaches von 2. Und das ist in einem binären System viel schöner als die 7. Außerdem konnte man das zusätzliche Bit für andere Funktionen nutzen, wie zB. zur Fehlerkontrolle (“Parity-Bit”) oder um den Umfang der Tabelle zu erhöhen. Und dann kam auch noch IBM um die Ecke und brachte 1981 den allerersten und extrem erfolgreichen Personal Computer (PC) auf den Markt. IBM stattete diesen mit einer 8 Bit-Zeichentabelle aus. Der Name: Code Page 437. In den folgenden Jahren hat sich so die Größe von 8 Bit für 1 Byte als Quasi-Standard etabliert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tatsächlich konnte ein Byte aber alles sein: Angefangen bei einem 1 Bit bis zu dem, was Mitte des 20. Jahrhunderts als Speicher so verfügbar war: 6 Bit, 9 Bit, 10 Bit. Beim Nixdorf 820 betrug die Größe eines Bytes 12 Bit. Es gibt Systeme, bei denen die Byte-Größe sogar frei wählbar war und immer noch ist. Der PDP-10 erlaubte eine wählbare Größe zwischen 1 und 36 Bit [
&lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Byte?utm_source=institut-fuer-digitale-herausforderungen&amp;amp;utm_medium=allyourbasearebelongtous" rel="noopener noreferrer"&gt;WIKI10&lt;/a&gt;
].&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die traurige Wahrheit lautet also: Es gab sehr lange gar keine einheitliche Definition für die Größe von 1 Byte. Anfang der 1990er Jahre, als Computer begannen die privaten Haushalte zu erobern, rang man sich dann doch noch zu einem offiziellen Standard durch: In der ISO/IEC 2382-1:1993 wurde die Byte-Größe mit 8 Bit definiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings halten sich auch heute nicht alle ans diesen Standard. Viele Programmiersprachen erlauben die Anzahl von Bits individuell festzulegen. Um das Byte mit seiner unsteten Beziehung zu den Bits zu unterscheiden, wurde mit dem Standard IEC 60027-2 in 1999 die Bezeichnung Oktet eingeführt. Ein Oktet entspricht immer 8 Bits.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn du also auf Nummer Sicher gehen willst, solltest du dich nicht darauf verlassen, dass 1 Byte genau 8 Bit enthält.&lt;/p&gt;

</description>
      <category>computerscience</category>
      <category>learning</category>
      <category>programming</category>
    </item>
  </channel>
</rss>
