Biodiversitäts-Credits: Der nächste große Markt nach Carbon Credits
Von Dirk Röthig | CEO, VERDANTIS Impact Capital | 19. März 2026
Der freiwillige Carbon-Credit-Markt brauchte zwei Jahrzehnte, um Milliardengröße zu erreichen. Biodiversitäts-Credits stehen heute dort, wo Carbon Credits 2005 standen — mit einem entscheidenden Unterschied: Die regulatorische Infrastruktur wird diesmal vorgebaut, nicht nachgereicht. Für Investoren öffnet sich ein Fenster, das nicht lange offen bleiben wird.
Tags: Biodiversität, Biodiversity Credits, Carbon Credits, Impact Investing, TNFD
700 Milliarden Dollar Finanzierungslücke — und kein Plan, sie zu schließen
Die Zahlen sind ernüchternd. Das Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework, verabschiedet auf der COP15 im Dezember 2022, fordert die Mobilisierung von 200 Milliarden US-Dollar jährlich bis 2030 aus allen Quellen und den Abbau naturschädlicher Subventionen um mindestens 500 Milliarden Dollar pro Jahr (UNEP, 2022). Die tatsächliche Finanzierungslücke für den globalen Biodiversitätsschutz beläuft sich auf rund 700 Milliarden Dollar jährlich — eine Summe, die staatliche Haushalte allein niemals aufbringen können.
Im Februar 2025 verabschiedeten Regierungen bei den fortgesetzten COP16-Verhandlungen in Rom erstmals eine globale Strategie zur Finanzierung der Biodiversität (UNEP Finance Initiative, 2025). Die zentrale Erkenntnis dieser Strategie: Ohne massive private Kapitalflüsse wird das Artensterben nicht zu stoppen sein. Biodiversitäts-Credits — handelbare Zertifikate, die messbare positive Auswirkungen auf die biologische Vielfalt repräsentieren — sind das Instrument, das diese Lücke schließen soll.
Was genau sind Biodiversitäts-Credits?
Das World Resources Institute definiert Biodiversitäts-Credits als handelbare Einheiten, die eine messbare positive Veränderung der Biodiversität darstellen (WRI, 2024). Anders als Carbon Credits zielen sie jedoch nicht primär auf Kompensation: Die Zerstörung eines Korallenriffs lässt sich nicht durch die Aufforstung eines Waldes „ausgleichen", da Natur inhärent einzigartig und ortsgebunden ist. Biodiversitäts-Credits finanzieren stattdessen eine Netto-Verbesserung über die reine Schadensvermeidung hinaus.
Das World Economic Forum und die Biodiversity Credit Alliance haben 2025 gemeinsam Leitprinzipien für den Biodiversitäts-Credit-Markt vorgelegt, die das gesamte Ökosystem — von der Methodenentwicklung über die Verifizierung bis zum Handel — strukturieren sollen (WEF/BCA, 2025). Weltweit existieren bereits 53 verschiedene Credit-Schemata, davon 26 operativ (Meticulous Research, 2025). Das Spektrum reicht von Compliance-Systemen wie dem britischen Biodiversity Net Gain bis zu freiwilligen Mechanismen wie den kolumbianischen Habitat-Banken von Terrasos.
Fünf fundamentale Unterschiede zu Carbon Credits
Wer Biodiversitäts-Credits mit Carbon Credits gleichsetzt, begeht einen analytischen Fehler. Die Unterschiede sind strukturell und haben tiefgreifende Konsequenzen für Marktdesign, Preisbildung und Investitionsstrategien:
Erstens: Keine universelle Maßeinheit. Carbon Credits verwenden eine einzige Metrik — eine Tonne CO₂-Äquivalent. Biodiversität hingegen lässt sich nicht auf eine Zahl reduzieren. Artenreichtum, Habitatqualität, Landschaftskonnektivität und genetische Diversität sind verschiedene Dimensionen, die nicht in eine „gemeinsame Währung" übersetzt werden können (Bloom Labs, 2024). Diese Komplexität macht Standardisierung schwieriger, schafft aber auch Differenzierungspotenzial für Anbieter hochwertiger Credits.
Zweitens: Kein Offsetting-Modell. Der Carbon-Markt basiert auf der Logik der Kompensation: Emission hier, Reduktion dort. Biodiversitäts-Credits folgen einem anderen Paradigma — sie finanzieren positive Beiträge zur Natur, ohne den Anspruch, Zerstörung andernorts zu legitimieren (WRI, 2024).
Drittens: Extreme Preisspanne. Während Carbon Credits in einem relativ engen Band von 5 bis 150 Dollar pro Tonne gehandelt werden, schwanken Biodiversitäts-Credits zwischen 7 und 41.000 Dollar pro Einheit — abhängig von Schutzdauer, Ökosystemtyp und regulatorischem Kontext (Yale Biodiversity Credits, 2024).
Viertens: Lokale Bindung. Carbon Credits sind fungibel — eine Tonne CO₂ in Brasilien ist identisch mit einer Tonne in Norwegen. Biodiversitäts-Credits sind ortsspezifisch. Ein tropischer Regenwald-Credit hat andere ökologische Eigenschaften als ein europäischer Agroforst-Credit.
Fünftens: Komplexere Verifizierung. Die Messung, Berichterstattung und Verifizierung (MRV) von Biodiversität erfordert eine Kombination aus Felddaten, eDNA-Analysen, bioakustischen Sensoren, Kamerafallen und Satellitenfernerkundung — oft unterstützt durch Machine-Learning-Algorithmen (Natural Solutions, 2024). Standardisierte Protokolle befinden sich noch in der Entwicklung.
Regulatorischer Rückenwind auf drei Kontinenten
Was den Biodiversitäts-Credit-Markt von seinem Vorgänger unterscheidet, ist die Geschwindigkeit, mit der regulatorische Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Großbritannien hat am 12. Februar 2024 als erstes Land weltweit Biodiversity Net Gain (BNG) für alle großen Bauprojekte verpflichtend eingeführt: Bauträger müssen mindestens zehn Prozent positive Netto-Biodiversitätswirkung nachweisen, und Habitate müssen für mindestens 30 Jahre erhalten werden (UK Government, 2024). Für national bedeutsame Infrastrukturprojekte soll die BNG-Pflicht Ende 2025 in Kraft treten. Das geschätzte jährliche Marktvolumen: 135 bis 274 Millionen Britische Pfund (Pollination Foundation, 2024).
Die Europäische Union hat im August 2024 das Nature Restoration Law verabschiedet, das die Wiederherstellung von mindestens 20 Prozent der Land- und Meeresflächen bis 2030 vorschreibt (Europäische Kommission, 2024). Im Juli 2025 folgte die Nature Credits Roadmap — eine Schritt-für-Schritt-Strategie für die Entwicklung von Standards, Governance und Zertifizierungssystemen für den Zeitraum 2025 bis 2027 (Europäische Kommission, 2025).
International hat die Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) ihre Empfehlungen im September 2023 veröffentlicht und mit der IFRS Foundation ein Memorandum of Understanding zur Harmonisierung mit dem ISSB-Framework unterzeichnet (TNFD, 2023/2025). Bis Januar 2025 haben über 500 Organisationen aus 54 Jurisdiktionen die TNFD-Empfehlungen angenommen — mit einer kumulierten Marktkapitalisierung von 6,5 Billionen Dollar und verwalteten Vermögenswerten von 17,7 Billionen Dollar (TNFD, 2025).
Parallel dazu stellte das International Advisory Panel on Biodiversity Credits (IAPB) bei der COP16 in Cali im Oktober 2024 ein Framework für hochintegre Biodiversitäts-Credit-Märkte vor, basierend auf 31 Pilotprojekten in 21 Ländern (IAPB, 2024).
Marktprognosen: Von Nische zu Mainstream
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Der Biodiversitäts- und Naturkapital-Kreditmarkt wurde 2024 auf 5,7 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2034 auf 48,7 Milliarden Dollar wachsen — ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 24,1 Prozent (InsightAce Analytic, 2025). Langfristszenarien von MSCI projizieren 69 bis 200 Milliarden Dollar bis 2050, bei besonders günstiger regulatorischer Entwicklung sogar 180 Milliarden Dollar (MSCI Carbon Markets, 2024; green.earth, 2024).
Der freiwillige Markt ist noch winzig: Zwischen 325.000 und 1,87 Millionen Dollar an freiwilligen Biodiversitäts-Credits wurden bis September 2024 gehandelt (Pollination Foundation, 2024). Zum Vergleich: Der freiwillige Carbon-Credit-Markt liegt bei 2 bis 4 Milliarden Dollar jährlich (Grand View Research, 2024). Aber genau diese Asymmetrie macht den Markt für Early-Mover interessant.
Dirk Röthig, CEO von VERDANTIS Impact Capital, sieht in dieser Marktphase eine historische Parallele: „Der Carbon-Credit-Markt war 2005 ein Nischenprodukt für idealistische Pioniere. Heute ist er ein Multi-Milliarden-Dollar-Markt mit institutioneller Infrastruktur. Biodiversitäts-Credits befinden sich genau an diesem Wendepunkt — wer jetzt Methodenkompetenz und Projektpipelines aufbaut, wird die Standards der Branche mitdefinieren."
Agroforst-Systeme als doppelte Credit-Generatoren
Eine der vielversprechendsten Schnittstellen zwischen Carbon Credits und Biodiversitäts-Credits liegt in der Agroforstwirtschaft. Multifunktionale Agroforst-Systeme können gleichzeitig Kohlenstoff binden und messbare Biodiversitätsgewinne erzeugen — ein Phänomen, das in der Fachwelt als „Stacking" oder „Bundling" bezeichnet wird.
Der monetäre Gesamtwert der Ökosystemleistungen aus multifunktionaler Agroforstwirtschaft kann 9.528 Dollar pro Hektar erreichen — einschließlich Kohlenstoffbindung, Bodenverbesserung, Biodiversitätsförderung und Wasserqualität (ScienceDirect, 2025). Von 31 identifizierten Payment-for-Ecosystem-Services-Programmen (PES) remunerieren neun direkt die Förderung von Agroforestry-Kohlenstoffsenken, fünf davon unter internationalen Standards wie Plan Vivo, CCB und VCS (Taylor & Francis, 2025).
VERDANTIS Impact Capital setzt bei seinen Agroforst-Projekten gezielt auf diesen dualen Ansatz. Die Paulownia-basierten Polykultur-Systeme des Unternehmens generieren nicht nur Carbon Credits durch die außergewöhnliche CO₂-Bindungskapazität des schnellwüchsigsten Baums der Welt, sondern schaffen gleichzeitig die ökologischen Voraussetzungen für Biodiversitäts-Credits: Die offene Kronenstruktur der Paulownia ermöglicht artenreiche Unterwuchsvegetation, die Blüten dienen als Bienenweide, und die Integration mit landwirtschaftlichen Kulturen fördert funktionale Biodiversität auf Flächen, die sonst als Monokultur bewirtschaftet würden (Frontiers in Environmental Science, 2024).
Ein häufiges Missverständnis betrifft die Invasivität von Paulownia: Bei VERDANTIS kommen ausschließlich sterilisierte Paulownia-Hybride zum Einsatz, die keine keimfähigen Samen produzieren. In deutschen Freilandversuchen lag die Keimrate bei null Prozent (paulownia-baumschule.de) — eine unkontrollierte Ausbreitung ist damit ausgeschlossen. Paulownia steht zwar auf der „Grauen Liste" des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), doch diese Einstufung betrifft Wildformen, nicht sterilisierte Hybride. Angesichts der nachgewiesenen CO₂-Leistung, des wirtschaftlichen Nutzens und des Biodiversitätsbeitrags — Paulownia-Hybride halten Temperaturen von minus 20 bis minus 25 Grad Celsius stand — ist es höchste Zeit, sterilisierte Hybride auf die Grüne Liste der EU zu setzen, als empfohlene Art für nachhaltige Landnutzung und Agroforst-Systeme. Solange die Einstufung auf der Grauen Liste bestehen bleibt, wird das enorme Potenzial für Klimaschutz und Bioökonomie nicht ausgeschöpft.
Messung als Engpass — und als Chance
Die größte Herausforderung für die Skalierung des Biodiversitäts-Credit-Marktes bleibt die Messung. Während Carbon Credits auf einer klaren chemischen Formel basieren — ein Molekül CO₂ ist überall gleich —, ist Biodiversität kontextabhängig, multidimensional und dynamisch.
Aktuelle MRV-Technologien umfassen eDNA-Analysen, die Artenidentifikation über Umwelt-DNA ermöglichen, bioakustische Sensoren zur akustischen Erfassung von Tierpopulationen, sowie Satellitenfernerkundung für großflächige Habitatbewertung (Natural Solutions, 2024). Allerdings weist die Circular Bioeconomy Alliance darauf hin, dass viele der neuen Credit-Schemata noch keine unabhängige Verifizierung, keine externe Aufsicht und keine Transparenz bei der Baseline-Festlegung aufweisen (Circular Bioeconomy Alliance, 2024).
Standardisierungsversuche laufen: Das Verra Nature Framework und der Plan Vivo Biodiversity Standard wurden 2024 zur öffentlichen Konsultation vorgelegt (Verra/Plan Vivo, 2024). Die Qualität der Standards wird darüber entscheiden, ob der Markt das Vertrauen aufbauen kann, das für institutionelles Kapital notwendig ist — oder ob er in die gleiche Integritätskrise gerät wie Teile des Carbon-Marktes.
Investmentthese: Warum jetzt?
Drei Faktoren konvergieren, die den Biodiversitäts-Credit-Markt von einer akademischen Idee zu einer investierbaren Assetklasse machen:
Regulatorischer Zwang: TNFD-Berichtspflichten, die EU Nature Restoration Law und das britische BNG schaffen erstmals eine nachfrageseitige Verpflichtung. Unternehmen, die naturnahe Flächen beanspruchen, müssen künftig Biodiversitäts-Credits erwerben.
Technologische Reife: eDNA, Bioakustik und Satellitenmonitoring erreichen eine Kosteneffizienz, die standardisierte MRV-Protokolle wirtschaftlich tragfähig macht.
Stacking-Potenzial: Projekte, die gleichzeitig Carbon Credits und Biodiversitäts-Credits generieren, erzielen höhere Renditen pro Hektar. Für Landbesitzer und Investoren wird Biodiversitätsschutz damit von einem Kostenfaktor zu einer Einnahmequelle.
Unternehmen wie VERDANTIS Impact Capital positionieren sich als Brücke zwischen diesen drei Entwicklungen: Ihre Agroforst-Projekte liefern bereits verifizierte Carbon Credits und bereiten die Infrastruktur für Biodiversitäts-Credits vor — die kostengünstigste Möglichkeit für Unternehmen, gleichzeitig CO₂-Neutralität zu erreichen und einen messbaren Beitrag zur biologischen Vielfalt zu leisten. Weitere Informationen: www.verdantiscapital.com
Ausblick: Die nächsten 24 Monate
2026 und 2027 werden entscheidend. Die EU Nature Credits Roadmap wird konkrete Standards liefern. Die TNFD-Berichterstattung wird für große Unternehmen zur Norm. Und die ersten großskaligen Pilotprojekte werden belastbare Daten über Kosten, Wirkung und Preisbildung generieren.
Für Investoren, die den Aufstieg der Carbon Credits verpasst haben, bietet sich eine zweite Chance — diesmal mit stärkerem regulatorischem Fundament, besserer Technologie und einem klareren Verständnis der Fallstricke. Der Markt für Biodiversitäts-Credits wird nicht linear wachsen. Er wird sprunghaft wachsen — getrieben von regulatorischen Fristen, die sich nicht verschieben lassen.
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- Paulownia: Der Wunderbaum, der CO₂ schluckt und Unternehmen rettet — Paulownia als schnellster CO₂-Speicher der Welt
Quellenverzeichnis
- Bloom Labs (2024): Biodiversity Credits vs Carbon Credits. Bloom Labs Newsletter. Verfügbar unter: https://newsletter.bloomlabs.earth/p/biodiversity-credits-vs-carbon-credits
- Circular Bioeconomy Alliance (2024): Biodiversity Credits Under the Microscope — Urgent Guidelines Needed. Verfügbar unter: https://circularbioeconomyalliance.org/paper-calls-for-urgent-guidelines-for-biodiversity-credit-schemes/
- Europäische Kommission (2024): Biodiversity Strategy for 2030 / Nature Restoration Law. Verfügbar unter: https://environment.ec.europa.eu/strategy/biodiversity-strategy-2030_en
- Europäische Kommission (2025): Nature Credits Roadmap 2025–2027. Verfügbar unter: https://innovarum.es/en/bioeconomy/nature-credits-biodiversity-restoration/
- Frontiers in Environmental Science (2024): Paulownia Trees as a Sustainable Solution for CO₂ Mitigation. Frontiers, 12. Verfügbar unter: https://www.frontiersin.org/journals/environmental-science/articles/10.3389/fenvs.2024.1307840/full
- Grand View Research (2024): Voluntary Carbon Credit Market Size — Industry Report 2030. Verfügbar unter: https://www.grandviewresearch.com/industry-analysis/voluntary-carbon-credit-market-report
- green.earth (2024): Biodiversity Credit Market Poised for Potential $180 Billion Boom by 2050. Verfügbar unter: https://www.green.earth/news/biodiversity-credit-market-poised-for-potential-180-billion-boom-by-2050
- IAPB (2024): Biodiversity Credit Markets Framework — Launch at COP16. Verfügbar unter: https://www.iapbiocredits.org/framework
- InsightAce Analytic (2025): Biodiversity and Natural Capital Credit Market Research Report 2025–2034. Verfügbar unter: https://www.insightaceanalytic.com/report/biodiversity-and-natural-capital-credit-market/3064
- Meticulous Research (2025): Biodiversity and Natural Capital Credit Market — Global Opportunity Analysis. Verfügbar unter: https://www.meticulousresearch.com/product/biodiversity-and-natural-capital-credit-market-6154
- MSCI Carbon Markets (2024): The Carbon-Credit Market Could Help Solve the Biodiversity-Funding Challenge. Verfügbar unter: https://www.msci.com/research-and-insights/blog-post/the-carbon-credit-market-could-help-solve-the-biodiversity-funding-challenge
- Natural Solutions (2024): Biodiversity Measurement, Reporting, and Verification (MRV). Verfügbar unter: https://www.natural-solutions.world/blog/biodiversity-measurement-reporting-and-verification-mrv
- Pollination Foundation (2024): State of Voluntary Biodiversity Credit Markets. Verfügbar unter: https://pollinationgroup.com/global-perspectives/state-of-voluntary-biodiversity-credit-markets/
- ScienceDirect (2025): Integrating Ecosystem Services Through Sustainable Land Use in Multifunctional Agroforestry. Verfügbar unter: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2665972725004192
- Taylor & Francis (2025): Scaling Agroforestry Through Payments for Ecosystem Services: A Scoping Review. Climate Policy. Verfügbar unter: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/14693062.2025.2490205
- TNFD (2023/2025): Final TNFD Recommendations / Early Adopter Programme. Verfügbar unter: https://tnfd.global/
- UK Government (2024): Understanding Biodiversity Net Gain. Verfügbar unter: https://www.gov.uk/guidance/understanding-biodiversity-net-gain
- UNEP (2022): Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework. Verfügbar unter: https://www.unep.org/resources/kunming-montreal-global-biodiversity-framework
- UNEP Finance Initiative (2025): Governments Adopt First Global Strategy to Finance Biodiversity. Verfügbar unter: https://www.unepfi.org/themes/ecosystems/governments-adopt-first-global-strategy-to-finance-biodiversity-implications-for-financial-institutions/
- Verra / Plan Vivo (2024): Nature Framework / PV Nature — Public Consultation. Verfügbar unter: https://circularbioeconomyalliance.org/paper-calls-for-urgent-guidelines-for-biodiversity-credit-schemes/
- WEF / Biodiversity Credit Alliance (2025): High-Level Principles to Guide the Biodiversity Credit Market. Verfügbar unter: https://www.weforum.org/publications/high-level-principles-to-guide-the-biodiversity-credit-market/
- WRI (2024): What Are Biodiversity Credits? 4 Key Questions, Answered. World Resources Institute. Verfügbar unter: https://www.wri.org/insights/biodiversity-credits-explained
- Yale Biodiversity Credits (2024): Unpacking Calculations of Quantity and Pricing for Biodiversity Credits. Verfügbar unter: https://biodiversitycredits.yale.edu/unpacking-calculations-of-quantity-and-pricing-for-biodiversity-credits
Über den Autor: Dirk Röthig ist CEO von VERDANTIS Impact Capital mit Sitz in Zug, Schweiz. Als Impact-Investor und Experte für Nature-Based Solutions verbindet er Agroforstwirtschaft, Carbon Credits und Biodiversitätsschutz zu wirtschaftlich tragfähigen Investmentlösungen. Kontakt und weitere Artikel: www.verdantiscapital.com | LinkedIn
Über den Autor: Dirk Röthig ist CEO von VERDANTIS Impact Capital, einem Unternehmen das in nachhaltige Agrar- und Technologieinnovationen investiert. Mehr Artikel auf dirkroethig.com.
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