DEV Community

Cover image for Design and photography trends 2026: living-in design and raw photography?
FEWTURE
FEWTURE

Posted on • Originally published at fewture.de

Design and photography trends 2026: living-in design and raw photography?

Design and photography trends 2026: living-in design and raw photography

Design und Fotografie verändern sich ständig. In 2026 zeigt sich ein klarer Wandel. Deshalb rückt das Konzept des Living Design in den Mittelpunkt. Gleichzeitig gewinnt eine rohe fotografische Ästhetik an Bedeutung. Beide Entwicklungen reagieren auf dieselbe Frage: Wie bleiben Marken glaubwürdig, während KI die Ausführung standardisiert?

„Architektur lehrte mich, dass Design etwas ist, in dem man lebt“, sagt Wybe Magermans. Dieses Bild hilft zu verstehen, warum Visuals heute mehr sein müssen als hübsche Assets. Vielmehr verlangen sie Nutzungstauglichkeit, Anpassungsfähigkeit und Langzeitwert.

Kernaussagen in Kürze:

  • Living Design bedeutet: Identitäten, die bewohnt und weiterentwickelt werden.
  • Raw Photography steht für unpolierte, explizit unproduzierte Bilder.
  • Beide Trends antworten auf KI Kommodifizierung und die Authentizitätserwartungen von Gen Z.

Analytisch betrachtet treffen hier zwei Kräfte aufeinander. Erstens legitimiert Brutalismus als Haltung rebellische Klarheit. Zweitens fordert die rohe Fotografie eine Rückkehr zur Spontaneität. Deshalb sind beide Trends nicht nur Stilfragen. Sie betreffen strategische Entscheidungen in Markenführung und Content Produktion. Außerdem bestimmen sie, welche Arbeiten noch Wert haben, wenn Ausführung billig wird.

In diesem Artikel untersuchen wir kritisch, wie diese Strömungen Designpraxis, Markenidentität und fotografische Arbeitsweisen verändern. Dabei zeigen wir Chancen und Risiken auf. Am Ende liefern wir praktische Leitsätze für strategische Umsetzung.

Wybe Magermans und Design and photography trends 2026: living-in design and raw photography

Wybe Magermans prägt heute Strategien großer Marken. Er ist Director of Strategy and Growth bei WMH&I und begann seine Laufbahn als Architekt in den Niederlanden. Danach arbeitete er für Fitch und Pearlfisher. Bei WMH&I beeinflusste er Marken wie Carlsberg, Absolut und Amazon. 2024 nannte Campaign ihn in der Liste 40 Over 40.

Architektur bildet den Kern seiner Philosophie. Deshalb sagt er: „Architektur lehrte mich, dass Design etwas ist, in dem man lebt.” Für ihn sind Marken nicht Showrooms. Vielmehr gelten sie als Räume, die bewohnt und weiterentwickelt werden müssen.

Magermans fordert Systemdenken. Er plädiert für visuelle Identitätssysteme statt statischer Assets. Deshalb sollen Identitäten adaptiv sein und im Zeitverlauf leben. Außerdem kritisiert er überoptimierte Designs. Seiner Ansicht nach habe die Branche Designs in die Unterwerfung optimiert. Vieles wirke glatt, aber bedeutungslos.

Brutalismus versteht er als bewusste Haltung. Er argumentiert, dass eine unbequeme Ästhetik klarer Positionen erlaubt. Gleichzeitig sieht er Kreativität als Hebel, nicht nur als Output. „Die richtige kreative Bewegung kann Wahrnehmung und Verhalten verändern”, so ein Kernzitat.

Kernauszüge für die Praxis

  • Design als System, nicht als Sammlung von Dateien
  • Marken müssen bewohnt und gepflegt werden
  • Brutalismus als strategische Provokation
  • Kreativität liefert Hebelwirkung, wenn sie früh wirkt
  • KI macht Ausführung billig; Urteil und Geschmack werden wichtiger

Vergleich: Design and photography trends 2026: living-in design and raw photography

Trend Name Description Key Influencers or Companies Impact on Brand Experience
Living-in design Marken als bewohnbare Systeme, adaptiv und erweiterbar; Fokus auf Nutzung statt reiner Ästhetik. WMH&I, Wybe Magermans, Agenturen, Brand Strategen • Konsistenz über Touchpoints • stärkere Nutzerbindung • langfristiger Markenwert
Brutalism Ästhetik als Haltung: provozierend, roh und bewusst unbequem; klare Positionierung statt Beliebigkeit. Designstudios, WMH&I, Referenzen des Brutalismus • markantes Profil • polarisierungspotenzial • erhöhte Sichtbarkeit, jedoch Risiko der Abschreckung
Raw aesthetic Unproduzierte, ungeschönte Bilder; Authentizität vor Perfektion; geeignet für schnelle, native Formate. Instagram (Adam Mosseri), TikTok, Fotografen (Black_Rimmed) • erhöhtes Vertrauen • Content wirkt spontaner • geringerer Retuscheaufwand
AI commoditisation Automatisierung der Ausführung; KI beschleunigt Produktion und senkt Kosten. Daher steigt der Wert von Urteil und Perspektive. Meta, AI-Tools, Plattformen, große Agenturen • Unterscheidung durch Ideenführung • früher kreativer Input wird entscheidend • Fokus auf strategische Originalität
Adaptive identity systems Visuelle Systeme, die sich entwickeln: modular, regelbasiert und testbar. WMH&I, Markenverantwortliche, UX UI Teams • Flexibilität in Kampagnen • geringere Relaunch-Kosten • bessere Marken-Kohärenz

Fototrends: Design and photography trends 2026: living-in design and raw photography

Die Fotografie verschiebt sich hin zu ungeschönter Authentizität. Instagram-Chef Adam Mosseri empfahl eine Rückkehr zur rohen Ästhetik, zu „explicitly unproduced and unflattering images“. Deshalb suchen Marken Bilder, die echt wirken und nicht überpoliert sind.

Gleichzeitig integriert Meta mehr KI in Instagram. AI beschleunigt Bildproduktion und verändert Kuratierung. Dadurch wird Ausführung banaler, jedoch steigt der Wert von Perspektive und Geschmack.

Gen Z bevorzugt Spontaneität. TikTok und Snapchat prägen Formate, die schnell und unbearbeitet wirken. Außerdem sprechen rohe Bilder jüngere Zielgruppen direkt an. Vorteile sind:

  • höhere Glaubwürdigkeit
  • native Performance auf Social Platforms
  • geringerer Retuscheaufwand

Die ungewöhnliche Icelandair-Anzeige für einen „really bad photographer“ mit „no photography skills“ wurde viral. Sie symbolisiert eine kulturelle Reaktion: Marken experimentieren bewusst mit amateurhaften Looks. Das ist nicht nur Provokation. Vielmehr zeigt es, dass Erfahrung und Stimmung wichtiger werden als technische Perfektion.

Analyse und Handlungsempfehlungen

  • Setzen Sie auf unproduzierte Bilder, jedoch mit klarer redaktioneller Linie
  • Nutzen Sie KI für Skalierung, aber behalten Sie kreatives Urteil
  • Testen Sie rohe Formate in kleinen Kampagnen, um Resonanz zu messen

Insgesamt formen raw aesthetic, unproduced images und AI commoditisation 2026 die Fotopraxis. Marken, die früh Geschmack und Haltung definieren, gewinnen langfristig.

living-in-design-visual

Fazit: Design and photography trends 2026: living-in design and raw photography

Living-in design und raw photography sind 2026 keine reinen Stilfragen. Vielmehr formen sie, wie Marken erlebt und erinnert werden. Deshalb wird Design als System wichtiger als einzelne Assets. Außerdem verschiebt sich Wert von handwerklicher Ausführung hin zu durchdachter Kreativität und Urteilsvermögen.

Kurz zusammengefasst:

  • Living-in design schafft Markenräume, die bewohnt und weiterentwickelt werden können.
  • Raw aesthetic liefert Glaubwürdigkeit durch Unpoliertheit, die Gen Z anspricht.
  • AI commoditisation reduziert Kosten der Ausführung, erhöht aber den Wert strategischer Originalität.

Analytisch betrachtet bleibt die Grenze zwischen Produktion und Bedeutung entscheidend. Wenn Ausführung billig wird, entscheidet das kreative Urteil über Relevanz. Gleichzeitig birgt Brutalism als Haltung Risiko und Chance. Marken sollten deshalb klare Positionen einnehmen. Zudem sind adaptive Identity Systems langfristig effizienter als ständige Relaunches.

FEWTURE unterstützt Unternehmen bei dieser Transformation. Als digitale Agentur spezialisiert auf Webdesign, Development, SEO und Automation hilft FEWTURE beim Aufbau skalierbarer Onlinepräsenzen. Durch moderne Websites, Performanceoptimierung und AI‑gestützte Systeme schafft FEWTURE nachhaltige digitale Umsätze.

Abschließend gilt: Wer Kreativität früh einbindet und Haltung definiert, gewinnt langfristig. Andernfalls bleiben Marken austauschbar.

Frequently Asked Questions (FAQs)

  • Frage: Was bedeutet living in design?

    • Antwort: Living in design beschreibt Marken als bewohnbare Systeme. Sie sind adaptiv und werden gepflegt. Deshalb geht es um Regeln, nicht um Assets. Kurz: Systemdenken, Nutzung, Weiterentwicklung.
  • Frage: Warum gewinnt die raw aesthetic an Bedeutung?

    • Antwort: Gen Z bevorzugt Spontaneität. Außerdem fördern TikTok und Snapchat unproduzierte Formate. Instagram forciert diesen Trend. Rohheit erzeugt Glaubwürdigkeit und senkt Retuscheaufwand.
  • Frage: Wie beeinflusst AI commoditisation Design und Fotografie?

    • Antwort: KI standardisiert Ausführung. Dadurch wird Produktion schneller und günstiger. Jedoch steigt der Wert von Geschmack, Perspektive und Strategie. Deshalb ist früher kreativer Input entscheidend.
  • Frage: Wie setzt man living in design praktisch um?

    • Antwort:
    • Definieren Sie modulare Regeln.
    • Bauen Sie ein adaptives Identity System.
    • Messen und iterieren regelmäßig.
    • Beziehen Sie Stakeholder früh ein.
  • Frage: Ist Brutalism für jede Marke geeignet?

    • Antwort: Nein. Brutalism polarisiert und schärft Haltung. Dennoch kann er Differenzierung bringen. Testen Sie in Pilotprojekten und überwachen Sie Resonanz.

we are FEWTURE ist eine digitale Agentur mit Fokus auf Webdesign, Entwicklung, SEO und Automatisierung. Das Unternehmen unterstützt Kunden dabei, skalierbare Online-Präsenzen aufzubauen, Prozesse zu automatisieren und nachhaltig mehr Umsatz über digitale Kanäle zu generieren. Zum Leistungsportfolio gehören moderne Websites, individuelle Webanwendungen, Performance-Optimierung, Conversion-Strategien sowie KI-gestützte Automationen und Content-Systeme.

Follow us on:
Website: https://fewture.de Blog: https://fewture.de/blog/ Instagram: https://www.instagram.com/fewture/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/fewtureagency X (Twitter): https://x.com/FEWTUREWEB

Top comments (0)