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Altersvorsorge Depot steuerlich absetzen: Was wirklich geht

Depot ja – aber die Steuer spielt anders mit

Viele glauben, ein Wertpapierdepot für die Rente ließe sich wie Riester oder Rürup direkt von der Steuer absetzen. Das stimmt so nicht. Ein normales Depot, in das du ETFs oder Aktien einzahlst, senkt deine Steuerlast nicht im Einzahlungsjahr. Die Einzahlungen kommen aus deinem bereits versteuerten Nettoeinkommen.

Der steuerliche Vorteil liegt woanders: beim Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person (2.000 Euro bei Verheirateten). Bis zu dieser Grenze bleiben Kursgewinne, Dividenden und Zinsen jährlich steuerfrei – wenn du einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank einrichtest. Bei ETFs kommt zusätzlich die Teilfreistellung dazu: Bei Aktienfonds sind 30 Prozent der Erträge grundsätzlich steuerfrei.

Willst du wirklich Beiträge absetzen, brauchst du geförderte Produkte wie Rürup (Basisrente) oder die betriebliche Altersvorsorge. Diese sind aber unflexibel und kaum vererbbar. Ein flexibles Depot punktet dafür mit Liquidität und freier Fondswahl.

In der Praxis lohnt sich oft die Kombination: geförderte Verträge für den Steuerabzug, ein günstiges Depot für Rendite und Flexibilität. Wer ein Altersvorsorge Depot eröffnen möchte, sollte auf niedrige Gebühren und einen gesetzten Freistellungsauftrag achten.

Fazit: Direkt absetzen lässt sich das Depot nicht – aber mit Pauschbetrag und Teilfreistellung holst du steuerlich trotzdem einiges heraus.

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