Ab 2027 startet das staatlich geförderte Altersvorsorge Depotmodell ab 2027 und löst Schritt für Schritt die in die Jahre gekommene Riester-Rente ab. Statt teurer Versicherungsmäntel mit Beitragsgarantie sparst du künftig flexibel in ETFs, Fonds oder Aktien – und kassierst trotzdem Zulagen vom Staat.
Für wen sich das Modell rechnet
Der Charme liegt in den Kosten: Klassische Riester-Verträge fressen oft 1,5 bis 2,5 Prozent Gebühren pro Jahr. Ein schlankes Depot mit Welt-ETF kommt mit 0,2 Prozent aus. Über 30 Jahre macht dieser Unterschied schnell einen fünfstelligen Betrag aus. Geplant sind eine Grundzulage plus Kinderzulagen sowie steuerlich geförderte Eigenbeiträge – ähnlich wie bisher, aber ohne Garantiezwang, der die Rendite ausbremst.
Lohnenswert ist das Depotmodell vor allem für jüngere Sparer mit langem Anlagehorizont, die Schwankungen aussitzen können. Wer dagegen kurz vor der Rente steht oder maximale Sicherheit braucht, sollte genau rechnen: Ohne Garantie trägst du das Marktrisiko selbst.
Mein Praxistipp: Vergleiche deine bestehenden Verträge ehrlich mit der neuen Option, bevor du wechselst. Eine konkrete Beispielrechnung mit Zulagen und Kostenquoten findest du im Ratgeber lohnt sich ein Altersvorsorgedepot 2027. Unterm Strich gilt: Wer früh startet, breit streut und auf niedrige Gebühren achtet, holt aus dem neuen Modell deutlich mehr heraus als aus den alten Garantieprodukten.
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