Wenn der Ruhestand kommt, zaehlt jeder Euro netto
Wer jahrzehntelang in ETFs gespart hat, denkt beim Sparen oft nur an die Ansparphase. Doch der eigentliche Hebel liegt am Ende: In der Entnahme entscheidet die Steuer darueber, wie viel von deinem Depot wirklich auf dem Konto landet. Vier Stellschrauben machen den Unterschied.
1. Sparer-Pauschbetrag voll ausnutzen. 1.000 Euro pro Person bleiben jaehrlich steuerfrei. Verkaufst du gezielt so viele Anteile, dass die realisierten Gewinne diesen Betrag treffen, kassierst du Jahr fuer Jahr steuerfreie Ertraege.
2. Teilfreistellung mitnehmen. Bei Aktien-ETFs sind 30 Prozent der Ertraege von der Abgeltungssteuer befreit. Das gilt auch in der Entnahme und reduziert die Steuerlast spuerbar.
3. FIFO clever steuern. Da das Finanzamt die zuerst gekauften Anteile zuerst verkauft (First in, first out), lohnt sich manchmal ein zweites Depot fuer spaetere Sparraten, um Gewinne gezielt zu realisieren.
4. Entnahme zeitlich strecken. Statt grosser Einmalverkaeufe glaettest du mit einem Entnahmeplan deine jaehrlichen Gewinne und bleibst guenstiger besteuert.
Welche ETFs sich fuer eine steueroptimierte Rente eignen, zeigt dieser Altersvorsorge ETF Vergleich mit konkreten Praxisbeispielen. So holst du am Ende mehr Netto aus deinem Depot heraus.
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