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Dirk Röthig
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Humusaufbau als Klimastrategie: Böden speichern mehr CO als gedacht

Humusaufbau als Klimastrategie: Böden speichern mehr CO₂ als gedacht

Von Dirk Röthig | CEO, VERDANTIS Impact Capital | 15. März 2026

2,5 Milliarden Tonnen Kohlenstoff lagern allein in deutschen Ackerböden — mehr als das Dreifache der jährlichen CO₂-Emissionen des Landes. Doch dieser natürliche Speicher erodiert. Regenerative Landwirtschaft könnte den Trend umkehren — wenn Politik, Wissenschaft und Praxis zusammenarbeiten.

Tags: Regenerative Landwirtschaft, Humus, Kohlenstoff, Klimaschutz


Der unsichtbare Kohlenstoffspeicher unter unseren Füßen

Wenn über Klimaschutz gesprochen wird, dominieren Windräder, Solarpanels und Elektroautos die Debatte. Dabei liegt einer der größten natürlichen Kohlenstoffspeicher direkt unter unseren Füßen: der Boden. Global speichern Böden mit rund 2.500 Gigatonnen Kohlenstoff mehr als Atmosphäre und gesamte Vegetation zusammen (IPCC, 2022). Allein in Deutschland lagern nach der Bodenzustandserhebung Landwirtschaft (BZE-LW) des Thünen-Instituts etwa 2,5 Milliarden Tonnen organischer Kohlenstoff im obersten Meter landwirtschaftlich genutzter Böden (Thünen-Institut, 2018).

Doch dieser Speicher ist in Gefahr. Die gleiche Erhebung zeigt: Ohne Änderung der Bewirtschaftung verlieren deutsche Ackerböden im Durchschnitt 0,19 bis 0,21 Tonnen organischen Kohlenstoff pro Hektar und Jahr. Erosion und intensive Bewirtschaftung kosten Deutschland jährlich rund 10 Tonnen fruchtbaren Boden pro Hektar (Thünen-Institut, 2018). Regenerative Landwirtschaft setzt genau hier an — mit dem Ziel, diesen Trend umzukehren und Böden von Kohlenstoffquellen zu Kohlenstoffsenken zu machen.

Bodenbiologie: Die Maschinerie der Kohlenstoffspeicherung

Was Böden zu effektiven CO₂-Speichern macht, ist kein rein chemischer Prozess, sondern ein biologischer. In einem einzigen Teelöffel gesunden Bodens leben mehr Mikroorganismen als Menschen auf der Erde. Mykorrhiza-Pilze, Bakterien und Pilznetzwerke — das sogenannte „Wood Wide Web" — transportieren Kohlenstoff aus der Photosynthese tief in den Boden und binden ihn dort in stabilen organischen Verbindungen.

Eine Meta-Analyse von Fohrafellner et al. (2024) im European Journal of Soil Science quantifiziert diesen Prozess: Zwischenfrüchte erhöhten den mineralisch-assoziierten organischen Kohlenstoff (MAOC) um 4,8 Prozent, den partikulären organischen Kohlenstoff (POC) um 23,2 Prozent und die mikrobielle Biomasse im Boden um 20,2 Prozent. Diese Fraktionen sind entscheidend, denn MAOC-gebundener Kohlenstoff kann Jahrhunderte im Boden verbleiben — deutlich länger als oberirdisch gespeicherter Kohlenstoff in Biomasse.

Entscheidend ist, dass regenerative Praktiken diese biologische Maschinerie aktivieren, während konventionelle Intensivlandwirtschaft sie systematisch zerstört. Pflügen bricht Pilznetzwerke auf, Mineraldünger reduziert die mikrobielle Diversität im Boden, und fehlende Bodenbedeckung setzt organische Substanz dem oxidativen Abbau aus.

Regenerative Praktiken: Was funktioniert — und was nicht

Regenerative Landwirtschaft ist kein einzelnes Verfahren, sondern ein Bündel sich ergänzender Maßnahmen. Ihre Wirksamkeit als Kohlenstoffsenke variiert erheblich:

Zwischenfrüchte und Untersaaten gelten als wirksamste Einzelmaßnahme. Nach Daten des Thünen-Instituts reichern sie den Boden mit durchschnittlich 320 Kilogramm Kohlenstoff pro Hektar und Jahr an — das entspricht etwa einer Tonne CO₂ (Thünen-Institut, 2024). Die systematische Auswertung von 38 Studien zeigt, dass über 80 Prozent der Untersuchungen messbare Vorteile für den Bodenkohlenstoff dokumentieren (Fohrafellner et al., 2024).

Reduzierte Bodenbearbeitung (No-Till) wird kontrovers diskutiert. Zimmer (2025) zeigt in einer kritischen Analyse im Fachjournal EuroChoices, dass Meta-Analysen keinen signifikanten Unterschied im Gesamtkohlenstoffgehalt zwischen konventioneller und pflugloser Bewirtschaftung finden, wenn das gesamte Bodenprofil — nicht nur der Oberboden — analysiert wird. Der Kohlenstoff wird möglicherweise eher vertikal umverteilt als netto angereichert. Dennoch reduziert No-Till die CO₂-Emissionen aus dem Boden um bis zu 47 Prozent und senkt den Energieaufwand erheblich (Rodale Institute, 2020).

Kompostierung und organische Düngung liefern stabileren Kohlenstoff als Pflanzenreste allein. Eine Meta-Analyse aus Indien belegt, dass Biochar die höchsten Zuwächse an organischem Bodenkohlenstoff erzielt, gefolgt von Stallmist, Gründüngung und Kompost (Scientific Reports, 2025).

Die Wissenschaft mahnt zur Differenzierung: Die Boston Consulting Group (2024) schätzt das realisierbare globale Potenzial der Bodenkohlenstoffspeicherung auf 2 bis 5 Gigatonnen CO₂ pro Jahr bis 2050 — signifikant, aber kein Allheilmittel. Der IPCC (2022) beziffert die technische Kapazität auf 0,4 bis 8,6 Gigatonnen CO₂-Äquivalente jährlich, wobei der kosteneffiziente Anteil bei etwa 3,8 Gigatonnen liegt.

Die „4 per 1000"-Initiative: Zehn Jahre Bilanz

2015 auf der Pariser Klimakonferenz lanciert, verfolgt die „4 per 1000"-Initiative das Ziel, den Humusgehalt landwirtschaftlicher Böden weltweit um jährlich 0,4 Prozent zu steigern. Zehn Jahre später zählt die Initiative über 550 Mitglieder und Partner und hat auf der COP16 im Dezember 2024 einen neuen „Call to Action" unterzeichnet (4p1000, 2025).

Die wissenschaftliche Bilanz ist gemischt. Minasny et al. (2017) zeigen in ihrer wegweisenden Studie im Journal Geoderma, dass Steigerungsraten von 0,2 bis 0,5 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar und Jahr nach Einführung optimierter Bewirtschaftungspraktiken erreichbar sind. Gleichzeitig stellt die Forschung klar: Das Ziel von 0,4 Prozent jährlichem Zuwachs ist global nicht flächendeckend umsetzbar. Nur 20 bis 35 Prozent der anthropogenen Emissionen könnten im obersten Meter landwirtschaftlicher Böden gebunden werden — begrenzt durch bereits hohe Kohlenstoffgehalte, verfügbare Flächen und klimatische Bedingungen (Minasny et al., 2017).

Dennoch hat die Initiative einen wichtigen Impuls gesetzt: Das Thema Bodenkohlenstoff ist heute fest in der internationalen Klimapolitik verankert. Eine Sonderausgabe des Journals Soil Advances widmete sich 2025 dem Thema „Soil Carbon 4 per 1000, a decade of soil health enhancement" — ein Zeichen für die wissenschaftliche Reife dieses Forschungsfelds.

Ökonomie der Bodenregeneration: Rechnet sich der Umstieg?

Die wirtschaftliche Dimension ist für Landwirte oft entscheidender als die ökologische. Hier liefern aktuelle Studien überraschend positive Signale.

McKinsey (2024) beziffert das wirtschaftliche Potenzial regenerativer Praktiken allein auf US-amerikanischen Mais- und Sojafeldern auf bis zu 250 Milliarden US-Dollar, mit jährlichen Mehrerträgen von 20 bis 60 US-Dollar pro Acre in den ersten zehn Jahren. Eine umfassende Analyse des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD, 2024) für Europa zeigt: Der Business Case wird nach drei bis fünf Jahren positiv gegenüber konventioneller Bewirtschaftung.

Die Anfangsinvestitionen liegen bei 2.000 bis 5.000 Euro pro Hektar. Mit verfügbaren Förderungen sinkt die Amortisationszeit von neun auf fünf Jahre. Allerdings decken bestehende Förderprogramme nur 2 bis 6 Prozent des Gesamtfinanzierungsbedarfs für eine europäische Transformation — eine Finanzierungslücke von 1.400 bis 4.100 Euro pro Hektar verbleibt (WBCSD, 2024).

Die Ecdysis Foundation dokumentiert, dass regenerativ wirtschaftende Betriebe bis zu 80 Prozent profitabler arbeiten als konventionelle — hauptsächlich durch drastisch reduzierte Inputkosten für synthetische Dünger und Pestizide. Gleichzeitig bleiben Hürden: 70 Prozent der befragten Landwirte nennen den Zeitaufwand als größtes Hindernis, 69 Prozent sehen keinen messbaren Return, und 65 Prozent fürchten kurzfristige Ertragseinbußen (McKinsey, 2024).

EU Carbon Removal Certification Framework: Neue Spielregeln ab 2024

Mit der Verordnung (EU) 2024/3012, verabschiedet am 6. Dezember 2024, hat die Europäische Union den weltweit ersten rechtlichen Rahmen für die Zertifizierung von Kohlenstoffentnahmen, Carbon Farming und Kohlenstoffspeicherung in Produkten geschaffen (Europäische Kommission, 2024). Im November 2025 folgten technische Durchführungsbestimmungen mit der Implementing Regulation (EU) 2025/2358.

Für Landwirte bedeutet dies konkret: Carbon-Farming-Aktivitäten mit einer Mindestdauer von fünf Jahren können zertifiziert und gehandelt werden — vorausgesetzt, sie sind zusätzlich zur Standardpraxis und zu bestehenden gesetzlichen Anforderungen. Ein EU-weites Register soll bis Dezember 2028 Doppelzählungen verhindern.

Dirk Röthig, CEO von VERDANTIS Impact Capital, ordnet die Entwicklung ein: „Das CRCF schafft erstmals einen regulatorischen Rahmen, der Bodenkohlenstoff als handelbares Gut anerkennt. Für Landwirte eröffnet sich damit eine zusätzliche Einnahmequelle — und für Unternehmen die Möglichkeit, ihren CO₂-Fußabdruck über verifizierte Bodenkredite zu kompensieren."

In Deutschland flankiert das HumusKlimaNetz-Projekt mit 23 Millionen Euro Förderung und 150 teilnehmenden Betrieben diese Entwicklung. Zusätzlich stellt das Klimaschutz-Sofortprogramm 75 Millionen Euro für Humusaufbau auf Ackerland bereit, ergänzt durch einen Förderaufruf der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR, 2024).

Paulownia als Bodenvitalisierer: Mehr als ein Schnellwachser

In der Debatte um Kohlenstoffspeicherung wird Paulownia häufig nur als schnellwachsender Baum mit hoher CO₂-Bindung diskutiert — bis zu 40 Tonnen CO₂ pro Hektar und Jahr in Plantagen (Ghazzawy et al., 2024). Doch die Wirkung auf den Boden selbst verdient besondere Beachtung.

Das großflächige Laub der Paulownia erzeugt bei der Zersetzung natürlichen Humus, der den Boden mit organischer Substanz anreichert und seine Struktur verbessert. Das tiefreichende Wurzelsystem transportiert Kohlenstoff in Bodenschichten, die bei konventioneller Bearbeitung unerreicht bleiben, und verbessert gleichzeitig die Wasserretention. Nach der Ernte treibt der Wurzelstock erneut aus — bis zu vier bis fünf Erntezyklen sind möglich, wobei jeder Zyklus den Boden weiter regeneriert (Magar et al., 2018).

Ein häufiges Missverständnis betrifft die Invasivität: Bei VERDANTIS Impact Capital kommen ausschließlich sterilisierte Paulownia-Hybride zum Einsatz. Diese Hybride produzieren keine keimfähigen Samen — in deutschen Freilandversuchen lag die Keimrate bei null Prozent, eine unkontrollierte Ausbreitung ist ausgeschlossen (paulownia-baumschule.de). Paulownia steht zwar auf der „Grauen Liste" des Bundesamts für Naturschutz (BfN) als potenziell invasiv, doch diese Einstufung bezieht sich auf Wildformen, nicht auf sterilisierte Hybride. Hybride halten Temperaturen von minus 20 bis minus 25 Grad Celsius stand und sind damit für mitteleuropäische Standorte geeignet.

Angesichts der nachgewiesenen CO₂-Leistung, der Bodenverbesserung und des Biodiversitätsbeitrags — Paulownia-Blüten dienen als wertvolle Bienenweide — ist es höchste Zeit, sterilisierte Paulownia-Hybride auf die Grüne Liste der EU zu setzen. Solange die Einstufung auf der Grauen Liste bestehen bleibt, wird das Potenzial dieser Baumart für Klimaschutz, Bioökonomie und Bodenregeneration nicht ausgeschöpft.

VERDANTIS Impact Capital integriert Paulownia-basierte Agroforst-Systeme gezielt als Teil einer umfassenden regenerativen Strategie: Die Kombination aus Bodenkohlenstoffspeicherung durch regenerative Bewirtschaftung und oberirdischer CO₂-Bindung durch Paulownia maximiert die Klimawirkung und bietet Unternehmen die kostengünstigste Möglichkeit, über verifizierte Carbon Credits CO₂-neutral zu werden.

Handlungsempfehlungen: Vom Wissen zum Handeln

Die Forschungslage ist eindeutig — Böden können einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Um dieses Potenzial zu heben, sind drei Ebenen entscheidend:

Politisch: Die EU-Finanzierungslücke von bis zu 4.100 Euro pro Hektar muss geschlossen werden. Das CRCF bietet den regulatorischen Rahmen, aber ohne ausreichende Fördermittel bleibt die Transformation auf Pionierbetriebe beschränkt. Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat 2025 empfohlen, regenerative Landwirtschaft als Anker der EU-Agrar- und Wirtschaftspolitik zu verankern — dieser Empfehlung sollte Brüssel folgen.

Wissenschaftlich: Die laufende Wiederholungsmessung der BZE-LW (2023–2027) wird erstmals belastbare Langzeitdaten zum Humusaufbau in Deutschland liefern. Diese Daten müssen direkt in die Politikgestaltung einfließen, um evidenzbasierte Förderprogramme zu gestalten.

Praktisch: Agroforst-Systeme, die Baumpflanzungen mit regenerativer Bodenbearbeitung kombinieren, bieten die höchste Synergie. Kay et al. (2019) dokumentieren Sequestrierungsraten von 0,09 bis 7,29 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar und Jahr in europäischen Agroforst-Systemen — weit über dem, was Einzelmaßnahmen erreichen.

Der Boden unter unseren Füßen ist keine passive Ressource. Er ist ein lebendiges System mit enormem Klimapotenzial. Die Frage ist nicht mehr, ob regenerative Landwirtschaft funktioniert — sondern wie schnell wir sie skalieren können.


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Quellenverzeichnis

  1. IPCC (2022): Climate Change 2022: Mitigation of Climate Change. AR6 Working Group III, Chapter 7: AFOLU. Cambridge University Press. Verfügbar unter: https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg3/chapter/chapter-7/
  2. Thünen-Institut (2018): Humus in landwirtschaftlich genutzten Böden Deutschlands — Ergebnisse der Bodenzustandserhebung. Thünen Report 64. Braunschweig. Verfügbar unter: https://www.thuenen.de/media/institute/ak/Allgemein/news/Bodenzustandserhebung_Landwirtschaft_Kurzfassung.pdf
  3. Thünen-Institut (2024): CarboCheck-Projekt und BZE-LW Wiederholungsmessung. Verfügbar unter: https://www.thuenen.de/de/fachinstitute/agrarklimaschutz/projekte/bodenzustandserhebung-landwirtschaft-bze-lw
  4. Fohrafellner, J. et al. (2024): 'Cover crops affect pool specific soil organic carbon in cropland — A meta-analysis', European Journal of Soil Science, 75. doi: 10.1111/ejss.13472
  5. Zimmer, Y. (2025): 'Regenerative Agriculture and Climate Protection — High Expectations, Low Delivery', EuroChoices, 24(1). doi: 10.1111/1746-692X.12464
  6. Scientific Reports (2025): 'Differential impacts of regenerative agriculture practices on soil organic carbon: a meta-analysis', Scientific Reports. doi: 10.1038/s41598-025-12149-6
  7. Rodale Institute (2020): Regenerative Organic Agriculture and Climate Change. White Paper. Verfügbar unter: https://rodaleinstitute.org/wp-content/uploads/rodale-white-paper.pdf
  8. Boston Consulting Group (2024): Unearthing Soil's Carbon-Removal Potential in Agriculture. Verfügbar unter: https://www.bcg.com/publications/2024/unearthing-soils-carbon-removal-potential-in-agriculture
  9. McKinsey & Company (2024): Revitalizing fields and balance sheets through regenerative farming. Verfügbar unter: https://www.mckinsey.com/industries/agriculture/our-insights/revitalizing-fields-and-balance-sheets-through-regenerative-farming
  10. WBCSD, OP2B, Deloitte (2024): Closing the Gap: An analysis of the costs and incentives for regenerative agriculture in Europe. Verfügbar unter: https://www.wbcsd.org/resources/closing-the-gap-an-analysis-of-the-costs-and-incentives-for-regenerative-agriculture-in-europe/
  11. Minasny, B. et al. (2017): 'Soil carbon 4 per mille', Geoderma, 292, S. 59–86. doi: 10.1016/j.geoderma.2017.01.002
  12. 4p1000 Initiative (2025): 10th Anniversary — Call to Action, COP16. Verfügbar unter: https://4p1000.org/?lang=en
  13. Europäische Kommission (2024): Verordnung (EU) 2024/3012 — Zertifizierungsrahmen für Kohlenstoffentnahmen und Carbon Farming. Verfügbar unter: https://climate.ec.europa.eu/eu-action/carbon-removals-and-carbon-farming_en
  14. FNR (2024): Förderaufruf: Humusaufbau und -erhalt in der Landwirtschaft. Verfügbar unter: https://foerderung.fnr.de/service/presse/foerderaufruf-humusaufbau-und-erhalt-in-der-landwirtschaft
  15. Ghazzawy, H.S. et al. (2024): 'Paulownia trees as a sustainable solution for CO₂ mitigation', Frontiers in Environmental Science, 12, Artikel 1307840. doi: 10.3389/fenvs.2024.1307840
  16. Magar, L.B. et al. (2018): 'Total Biomass Carbon Sequestration Ability Under the Changing Climatic Condition by Paulownia tomentosa Steud', International Journal of Applied Sciences and Biotechnology, 6(3)
  17. Kay, S. et al. (2019): 'Agroforestry creates carbon sinks whilst enhancing the environment in agricultural landscapes in Europe', Land Use Policy, 83, S. 581–593. doi: 10.1016/j.landusepol.2019.02.025

Über den Autor: Dirk Röthig ist CEO von VERDANTIS Impact Capital mit Sitz in Zug, Schweiz. Als Impact Investor konzentriert er sich auf naturbasierte Lösungen für den Klimaschutz — insbesondere Paulownia-Agroforst-Systeme und Carbon Credits. VERDANTIS bietet Unternehmen die kostengünstigste Möglichkeit, über verifizierte Emissionszertifikate CO₂-neutral zu werden. Kontakt und weitere Artikel: www.verdantiscapital.com | LinkedIn

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