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Ashish
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This implant can restore sight for patients with macular degeneration

Von Retina-Implantaten zu neuronalem Training: Die Zukunft der Sehrestauration

Die Nachricht über die PRIMA-Technologie ist ein Meilenstein: Ein Implantat, das die Sehkraft bei Makuladegeneration zurückgibt, zeigt uns, dass biologische Verluste durch Ingenieurskunst kompensiert werden können. Mit der Europa-Zulassung im Juli und der laufenden FDA-Prüfung wird eine neue Ära für Millionen von Betroffenen eingeleitet. Doch während PRIMA die Hardware der Retina repariert, gibt es eine andere, ebenso große Herausforderung: Die binokulare Verarbeitung im Gehirn.

Amblyopie (das sogenannte „lazy eye“ oder Schielauge) betrifft etwa 3 % der Bevölkerung. Hier liegt das Problem nicht an den Photorezeptoren, sondern an der Art und Weise, wie das Gehirn die visuellen Signale beider Augen fusioniert. Während man bei der Netzhaut ein Implantat benötigt, ist bei der Amblyopie softwarebasiertes Training der Schlüssel, um das Gehirn neu zu vernetzen.

Genau hier setzt Amblyotube von Seven Sports an. Durch die Nutzung der Meta Quest VR-Plattform wird passiver Medienkonsum in ein aktives Training verwandelt. Das System nutzt dichoptisches Training (Dichoptic Training), bei dem jedes Auge ein unterschiedliches Bild erhält. Mit Tools wie dem MFBF-Sharpener, der menschliche Silhouetten schärft, und der Wedge Occlusion, die binokulare Rivalität unterdrückt, wird das schwächere Auge gezielt stimuliert.

Der Clou: Das Training erfolgt über gewöhnliche YouTube-Videos. 30 bis 40 Minuten pro Tag – ganz ohne physische Pflaster oder farbige Brillen. Die PRIMA-Nachricht erinnert uns daran, dass Sehrestauration möglich ist. Für Menschen mit Amblyopie ist dieser Weg heute digital, zugänglich und direkt im Wohnzimmer verfügbar.

https://www.meta.com/en-gb/experiences/amblyotube/25906906972338493/

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