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Einstieg in DeepSeek Harness: Desktop-App installieren und eine externe API anbinden

Vom Download zur Modellauswahl: So würde ich einen Anbieter auswählen, den API-Schlüssel vorbereiten und die Verbindung in der Oberfläche einrichten.

Bei einem neuen KI-Werkzeug möchte ich zuerst wissen, welche Entscheidungen überhaupt nötig sind. Muss ich ein bestimmtes Konto verwenden? Kann ich einen vorhandenen API-Zugang eintragen? Und an welcher Stelle wähle ich das eigentliche Modell?

Für DeepSeek Harness würde ich diese Fragen entlang der Einrichtung beantworten. Zuerst kommt die Desktop-App. Danach entscheide ich mich für einen bereits aufgeführten Anbieter oder eine eigene API-Adresse. Erst mit dieser Entscheidung stehen die Angaben fest, die in die Formularfelder gehören.

Mit der Desktop-Version anfangen

Der Download steht auf der offiziellen Harness-Website. Unter Windows lade ich das Windows-Installationspaket herunter, öffne es und folge dem Installationsdialog. Anschließend lässt sich die Anwendung starten. Wer macOS nutzt, sollte auf die unterstützte Architektur achten: Der derzeit angebotene Mac-Download ist für Apple Silicon vorgesehen.

Download der Desktop-Version von DeepSeek Harness

Die hier gezeigte Oberfläche stammt von der Windows-Desktop-Version im Oktober 2026. Das Produkt wird noch als Vorschau angeboten; Beschriftungen und Positionen können sich deshalb ändern. Für diesen Weg bleibe ich beim Installationspaket und der grafischen Oberfläche.

Beim ersten Start kann Harness nach einem offiziellen DeepSeek-API-Schlüssel fragen. Für diese Anleitung wähle ich die Möglichkeit, die Einrichtung später fortzusetzen. Beide Verbindungswege beginnen anschließend in den Modelleinstellungen.

Die erste Entscheidung betrifft den Anbieter

Über das Kontomenü unten links geht es zu den Einstellungen und zum Bereich für Modelle. Dort öffne ich die Funktion zum Hinzufügen eines Modellanbieters. Zur Auswahl stehen vorkonfigurierte Anbieter und eine benutzerdefinierte Modell-API.

Auswahl zwischen einem aufgeführten Anbieter und einer eigenen Modell-API

Wenn mein Dienst bereits aufgeführt ist, würde ich diesen Eintrag verwenden. Harness bringt dann die Verbindungskonfiguration und den Modellkatalog mit. Je nach Dienst wird ein API-Schlüssel oder eine Anmeldung beim Anbieter benötigt. Bei mehreren Varianten eines Anbieters orientiere ich mich an der Region und dem Zugang, die zu meinem Konto gehören.

Eine benutzerdefinierte API ist sinnvoll, wenn ich eine bestimmte Basisadresse selbst angeben möchte. Das kann ein kompatibler API-Dienst oder ein Zugang der eigenen Organisation sein. Dafür trage ich Adresse, Protokoll, Schlüssel und Modell selbst ein.

Für mich liegt der Unterschied also im Umfang der vorbereiteten Einstellungen. Mehr Felder bedeuten mehr Kontrolle über die Verbindung, aber nicht automatisch ein passenderes Modell. Ich würde die Variante danach auswählen, welche Angaben mein Dienst bereitstellt.

Einen vorhandenen Anbieter einrichten: DeepSeek als Beispiel

Auf der DeepSeek-Plattform registriere ich mich beziehungsweise melde mich an. Unter API keys lässt sich ein Schlüssel erstellen. Diesen kopiere ich vollständig, wechsle zurück zu Harness und öffne Einstellungen → Modelle. Dort trage ich ihn in den DeepSeek-Eintrag ein.

Nach dem Speichern wähle ich in einer neuen Unterhaltung ein Modell aus dieser Anbietergruppe. Zusätzlich gehört für mich ein Blick auf das verfügbare API-Guthaben dazu. Der Schlüssel stellt den Zugang her; die Nutzungsbedingungen und das Guthaben gehören zum API-Konto.

Bei einem anderen vorhandenen Anbieter wähle ich dessen Eintrag über „Modellanbieter hinzufügen“, trage den zugehörigen Schlüssel ein oder schließe die Anmeldung ab und speichere. Anschließend wähle ich in einer neuen Unterhaltung ein Modell dieses Anbieters.

Damit ist der Weg über einen vorhandenen Anbieter abgeschlossen. Der folgende Abschnitt einschließlich Modellauswahl gehört ausschließlich zur Alternative mit einer eigenen API-Adresse.

Für die eigene Adresse erst den Schlüssel vorbereiten

Als konkretes Beispiel verwende ich Crazyrouter. Mir ist wichtig, die Einrichtung vom Konto bis zum Modelleintrag zusammenhängend zu erklären. So bleibt nachvollziehbar, von welchem Dienst die einzelnen Angaben stammen.

Über die Registrierung bei Crazyrouter lässt sich ein Konto anlegen. Dazu gehören die aktuell abgefragten Angaben wie Benutzername, Passwort und E-Mail-Adresse sowie die Bestätigungsschritte auf der Seite. Mit einem bestehenden Konto melde ich mich direkt an.

Danach öffne ich die Tokenverwaltung und erstelle einen API-Schlüssel für den Modellzugriff. Ohne aktive Anmeldung führt dieser Link zunächst zur Anmeldeseite.

Ich würde dem Schlüssel einen eindeutigen Namen wie „Harness Desktop“ geben. So erkenne ich seinen Zweck später in der Verwaltung. Falls eine Gültigkeitsdauer, ein Nutzungslimit oder eine Einschränkung auf bestimmte Modelle gesetzt ist, gehört das zur Auswahl des Schlüssels dazu.

In Harness eine erkennbare Verbindung anlegen

Nach dem Erstellen kopiere ich den vollständigen Schlüssel. Zurück in Harness öffne ich Einstellungen → Modelle → Modellanbieter hinzufügen → Benutzerdefinierte Modell-API. Zuerst vergebe ich die Provider ID, beispielsweise crazyrouter, sofern diese Kennung noch frei ist. Als Anzeigenamen verwende ich Crazyrouter.

Diese beiden Angaben beschreiben den gespeicherten Anbieter. Die ID dient als Kennung der Konfiguration, der Anzeigename als lesbare Bezeichnung im Menü. Möchte ich später nur die sichtbare Bezeichnung ändern, würde ich den Anzeigenamen bearbeiten und die bestehende Kennung beibehalten.

Danach folgen die eigentlichen Verbindungsdaten. Für dieses Beispiel lautet die API-Adresse https://crazyrouter.com/v1. Als Protokoll wähle ich OpenAI Chat Completions. In das Schlüsselfeld kommt der gerade bei Crazyrouter erstellte API-Schlüssel.

Verbindungsdaten und Modellbereich der benutzerdefinierten API

Die Bezeichnung OpenAI beschreibt an dieser Stelle das Format der Anfragen. Darüber kann auch ein DeepSeek-Modell angesprochen werden, wenn der Dienst dieses Modell mit dem gewählten Format anbietet. Anbieter, Protokoll und Modell sind deshalb drei unterschiedliche Angaben.

Ich würde die Adresse genau bis zum angegebenen Basispfad eintragen. Einen vollständigen Pfad für eine einzelne Chat-Anfrage muss ich hier nicht ergänzen. Ebenso gehört zu dieser Adresse der Schlüssel des entsprechenden Dienstes; der offizielle DeepSeek-Schlüssel ist für den offiziellen Zugang bestimmt.

Das gewünschte Modell aus dem Katalog übernehmen

Harness kann verfügbare Modelle abrufen und zur Auswahl anbieten. Daneben gibt es die Möglichkeit, einen Modelleintrag über seine ID hinzuzufügen. Für das Beispiel nehme ich die ID direkt aus dem Katalog des Anbieters.

Ich öffne die Modellübersicht von Crazyrouter, filtere nach DeepSeek und suche die gewünschte Modellkarte. Über deren Kopiersymbol übernehme ich den Modellbezeichner. Zurück im noch geöffneten Formular der benutzerdefinierten API wähle ich anschließend „Modell hinzufügen“ und füge den Wert in das Feld für die Modell-ID ein.

DeepSeek-Filter und Kopierfunktion im Modellkatalog

Ich bevorzuge das Kopieren, weil die genaue Version Teil des Bezeichners sein kann. Einen übersichtlichen Anzeigenamen kann ich unabhängig davon vergeben. Die Modell-ID bleibt in der Schreibweise erhalten, die der Dienst vorgibt. Preise, Verfügbarkeit und die Freigabe für meinen Schlüssel prüfe ich anhand des aktuellen Angebots.

Zum Schluss speichere ich den Anbieter und öffne eine neue Unterhaltung. Im Modellmenü wähle ich die Gruppe crazyrouter und darin das hinzugefügte DeepSeek-Modell.

Auswahl des Modells innerhalb der eingerichteten Anbietergruppe

Ich achte dabei zuerst auf die Anbietergruppe: Im Beispiel gehört das Modell zur Gruppe crazyrouter. Ein gleichnamiger Eintrag unter DeepSeek würde den offiziellen Zugang auswählen. Nach der Auswahl sehe ich neben dem Eingabefeld nach, welches Modell für die Unterhaltung eingestellt ist.

Weiterführend: Offizielle Dokumentation zu Modellanbietern in Harness.

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