Wann wirken Adaptogene am besten?
Wer Adaptogene gegen Stress einsetzt, stellt sich früher oder später dieselbe Frage: Morgens oder abends einnehmen? Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt auf das jeweilige Adaptogen an.
Morgens – für Energie und Fokus
Adaptogene wie Ashwagandha, Rhodiola rosea und Ginseng eignen sich ideal für den Morgen. Rhodiola etwa steigert nachweislich Konzentration und Stressresistenz – ideal vor einem langen Arbeitstag. Ginseng aktiviert das Nervensystem und sollte deshalb nicht abends genommen werden, sonst riskiert man Einschlafprobleme.
Abends – für Erholung und Schlaf
Ashwagandha bildet hier eine Ausnahme: Studien zeigen, dass es Cortisol senkt und die Schlafqualität verbessert. Abends eingenommen unterstützt es die Regeneration und hilft dem Körper, in den Ruhemodus zu wechseln. Auch Reishi-Pilzextrakt passt hervorragend in die Abendroutine.
Die goldene Regel
Grundsätzlich gilt: Stimulierende Adaptogene gehören in den Morgen, beruhigende in den Abend. Wer unsicher ist, startet mit der Morgeneinnahme zu einer Mahlzeit – so wird die Verträglichkeit getestet, ohne den Schlaf zu gefährden.
Konsistenz schlägt Timing: Wer täglich einnimmt, profitiert deutlich mehr als jemand, der sporadisch auf den perfekten Zeitpunkt wartet.
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