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Dirk Röthig
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Paulownia-Mischkultur: Warum Pilze, Knoblauch und Minze unter Bäumen besser wachsen — und die Monokultur ausgedient hat

Von Dirk Röthig


Drei Millionen Hektar. Auf dieser Fläche — größer als Belgien — betreiben chinesische Bauern seit Jahrzehnten Paulownia-Mischkultur.1 Zwischen den Baumreihen wachsen Weizen, Knoblauch, Ingwer, Pilze und Heilkräuter. Die kombinierten Erträge übertreffen die Monokultur um 50 bis 100 Prozent.1 In Europa beginnt man gerade erst zu verstehen, was Dirk Röthig seit Jahren beobachtet: Ertrag und Umwelt sind keine Gegensätze — sie verstärken sich gegenseitig.

Das falsche Dilemma

Die industrielle Landwirtschaft ruht auf einer Prämisse, die sich als falsch erwiesen hat: dass maximale Erträge nur durch Spezialisierung, Monokultur und chemische Intensivierung erreichbar seien. Drei unabhängige Meta-Analysen — Martin-Guay et al. (2018) mit 939 Datenpunkten, Xu et al. (2020) und Stomph et al. (2023) mit 226 Feldexperimenten — widerlegen diese Annahme.234

Die Zahlen sind eindeutig: Intercropping-Systeme erzielen einen mittleren Land Equivalent Ratio (LER) von 1,23 bis 1,32. Übersetzt heißt das: Dieselbe Fläche produziert 16 bis 38 Prozent mehr Nahrung als zwei getrennte Monokulturen — und braucht dabei 44 Prozent weniger Stickstoffdünger.3

Die bisher umfassendste Studie stammt von Tamburini et al. (2020), publiziert in Science Advances: 98 Meta-Analysen, 5.160 Originalstudien, 41.946 Vergleiche. Ihr Fazit:

„Overall, diversification enhances biodiversity, pollination, pest control, nutrient cycling, soil fertility, and water regulation without compromising crop yields."5

Ohne Ertragsverluste. Dirk Röthig sieht in dieser Erkenntnis einen Paradigmenwechsel für die europäische Agrarwirtschaft.

Warum ausgerechnet Paulownia?

Was Paulownia von anderen Bäumen unterscheidet, ist eine Kombination von Eigenschaften, die kein anderer Agroforstbaum in dieser Form bietet. Der bahnbrechende Forscher Prof. Dr. Ralf Pude von der Universität Bonn, der Paulownia als „das Aluminium unter den Hölzern" bezeichnet, hat am Campus Klein-Altendorf die Grundlagen für den europäischen Anbau geschaffen: Die sterilen Hybride (Paulownia elongata × fortunei) sind winterhart bis minus 25 Grad Celsius und produzieren keine fertilen Samen — das Invasivitätsrisiko ist null.67

Die Pfahlwurzel reicht 4,5 bis 9 Meter tief und konkurriert damit nicht mit den flachen Wurzelsystemen der Begleitkulturen.8 Das lichte Kronendach lässt ab 15 Meter Entfernung 74 bis 78 Prozent der photosynthetisch aktiven Strahlung (PAR) durch — genug für die meisten Feldfrüchte.9 Pro Baum fallen jährlich etwa 100 Kilogramm Laub mit einem Stickstoffgehalt von 2,8 bis 3 Prozent — vergleichbar mit Leguminosen und damit eine natürliche Gründüngung.8

Dazu kommt ein Mikroklima-Effekt, den Dirk Röthig für entscheidend hält: Paulownia reduziert die Windgeschwindigkeit um 21 bis 50 Prozent, erhöht die relative Luftfeuchtigkeit um 5 bis 10 Prozent und senkt die Sommertemperatur um 0,2 bis 1,5 Grad Celsius.110 Für empfindliche Kulturen wie Pilze, Kräuter und Gewürze sind das ideale Bedingungen.

Pilze unter Paulownia: Das schlafende Milliarden-Potenzial

Was in China längst Praxis ist, wird in Europa noch kaum beachtet: der Anbau von Speisepilzen unter Baumkronen. In der Provinz Henan — dem Epizentrum des Paulownia-Anbaus — empfehlen Agrarforscher explizit Paulownia (桐树) als Überschirmungsbaum für die Pilzkultivierung, neben Pappel, Robinie und Ulme.11 Die Nationale Forst- und Graslandbehörde hat im Leitfaden für Unterpflanzungs-Wirtschaft 2021-2030 Pilzanbau unter Schnellwuchsplantagen wie Paulownia als nationales Entwicklungsziel festgelegt.12

Pilze wachsen sogar natürlich unter Paulownia-Bäumen. Eine Felddokumentation aus Ankang (Shaanxi) beschreibt, wie Speisepilze im nährstoffreichen Falllaub der Paulownia spontan erscheinen — oft in Gruppen von über einem Dutzend.13

Die Erträge sind beeindruckend: In Henan erzielen Bauern unter Waldbeständen mindestens 4.500 Kilogramm Frischpilze pro Hektar, was einem Nettoeinkommen von über 225.000 CNY (rund 28.000 Euro) pro Hektar entspricht.11 Zum Vergleich: Weizen-Monokultur bringt in Deutschland 200 bis 600 Euro pro Hektar.

Yang et al. (2024) zeigten, dass Pilze unter Baumkronen signifikant höhere Qualität aufweisen als Gewächshauspilze: 104 Metaboliten — darunter wertgebende Aminosäuren, Zucker und organische Säuren — waren erhöht, während pathogene Pilze wie Fusarium und Aspergillus reduziert wurden.14

„Compared with greenhouse cultivation, the content of several key amino acids, sugar alcohols, and organic acids in Morchella under intercropping cultivation mode showed a significant increase."14

Paulownia-Hackschnitzel dienen zudem als Substrat für Austernpilze, Shiitake, Reishi und Igel-Stachelbart — ein kostengünstiges Nebenprodukt der Holzernte.15 Die Shanghai Forestry Association veröffentlichte 2025 den ersten technischen Gruppenstandard für Pilz-Unterpflanzung (《羊肚菌林下生产技术规程》), ein Zeichen für die zunehmende Professionalisierung.16

Knoblauch, Ingwer, Kurkuma: Bewährte Partner

Die wissenschaftliche Evidenz für spezifische Intercropping-Kombinationen mit Paulownia ist robust. Jiang et al. (1994) dokumentierten in Woyang (Anhui), dass Knoblauch zu den besten Intercropping-Kombinationen für Paulownia-Bestände ab vier Jahren gehört.17 Knoblauch toleriert den Teilschatten besser als Weizen oder Mais und profitiert vom Windschutz und der erhöhten Luftfeuchtigkeit. Dazu kommen allelopathische Vorteile: Knoblauch wirkt antimikrobiell im Boden und reduziert Schädlingsbefall.

Newman, Bennett und Wu (1997) identifizierten Ingwer als ideale Schattenpflanze für Paulownia-Systeme. In einer 7 Jahre alten Paulownia-Plantage in Ostchina erzielte Ingwer hohe Erträge, während Mais und Bohnen signifikant unter der Beschattung litten.18

„Ginger gave high yields when intercropped and is an ideal shade crop for these systems."18

Kurkuma profitiert ebenfalls: Singh et al. (2007) wiesen nach, dass bei 50 Prozent Beschattung — exakt das Niveau unter Paulownia — der Curcumingehalt auf 5,57 Prozent und der Gehalt an ätherischen Ölen auf 5,68 Prozent steigt.19 Schatten verbessert die Biosynthese sekundärer Metaboliten — die Qualität steigt mit dem Schutz.

Auch Minze zeigt Potenzial: Mirjani et al. (2018) belegten einen LER von über 1,0 für Pfefferminze-Intercropping, wobei der Mentholgehalt stieg und unerwünschte Inhaltsstoffe wie Menthofuran sanken.20 Ein polnisches Forschungsteam an der Universität Wroclaw zeigte zudem, dass Buchweizen im Paulownia-Intercropping praktisch keinen Ertragsverlust erleidet — nur 0,02 Tonnen pro Hektar weniger bei gleichzeitig erhöhtem Bestäubungswert.21

Dirk Röthig betont, dass diese Kombinationen keine exotischen Nischenprodukte sind, sondern auf Jahrtausende alter Erfahrung basieren — in China wird Paulownia seit über 2.600 Jahren als Agroforstbaum genutzt.

Die Biodiversitäts-Dividende

Was Paulownia-Mischkulturen von konventionellen Systemen unterscheidet, ist die gleichzeitige Steigerung von Ertrag und Biodiversität. Eine globale Meta-Analyse in Global Change Biology (2025) mit 3.075 Vergleichen belegt: Agroforstsysteme verbessern Ökosystemleistungen und Biodiversität im Schnitt um 23 Prozent, Bestäubung um 36 Prozent und Schädlingskontrolle um 65,5 Prozent.22

Rodriguez et al. (2023) quantifizierten den Effekt in einer Analyse von 63 Studien aus 18 Ländern: Die Abundanz von Nützlingen steigt im Intercropping um 36 Prozent, ihre Dichte um 94 Prozent, ihr Artenreichtum um 27 Prozent — während Schädlinge um 38 Prozent abnehmen.23

Paulownia-Blüten sind darüber hinaus eine ergiebige Bienenweide: Bis zu 700 Kilogramm Honig pro Hektar und Jahr sind dokumentiert.24 Borek et al. (2025) von der Universität Wroclaw belegten in einer Vierjahresstudie, dass die bakterielle Bodendiversität unter Paulownia-Intercropping signifikant höher ist als unter konventionellem Anbau.25

Torralba et al. (2016) fassten in einer Meta-Analyse mit 365 Vergleichen zusammen: Silvoarable Systeme erhöhen die Biodiversität gegenüber reinem Ackerland um 60 Prozent, insbesondere bei Vögeln und Arthropoden.26

Das 5-Säulen-Modell: 5.000 bis 25.000 Euro pro Hektar

Dirk Röthig hat die ökonomische Dimension in einem Fünf-Säulen-Modell zusammengefasst. Ein vollständig diversifiziertes Paulownia-Intercropping-System generiert Einnahmen aus fünf Quellen:

Säule EUR/ha/Jahr (konservativ) EUR/ha/Jahr (optimistisch)
Holz (annualisiert über 10 Jahre) 3.000 7.000
Zwischenfrüchte (Knoblauch, Kräuter, Getreide) 1.500 5.000
CO₂-Zertifikate (22-40 t CO₂/ha) 200 1.600
Honig (700-1.000 kg/ha) 2.000 10.000
Pilze (Shiitake, Austernpilze auf Hackschnitzeln) 1.000 4.000
Gesamt (netto) ~5.000 ~24.900

Zum Vergleich: Weizen-Monokultur bringt 200 bis 600 Euro pro Hektar.27

Unternehmen wie VERDANTIS Impact Capital zeigen, dass Paulownia-basierte Agroforst-Systeme die kostengünstigste Möglichkeit bieten, CO₂-Neutralität zu erreichen und gleichzeitig handelbare Carbon Credits zu generieren. Paulownia bindet 33 bis 60 Tonnen CO₂ pro Hektar und Jahr — 8 bis 13 Mal mehr als durchschnittliche europäische Wälder.28 Bei einem Carbon-Credit-Preis von 30 bis 50 Euro pro Tonne unter dem kommenden EU Carbon Removal Certification Framework (CRCF) könnten allein die CO₂-Zertifikate über 1.200 Euro pro Hektar generieren.

Die EU hat die Zeichen erkannt: Die Öko-Regelung 3 (Agroforst) wurde von lächerlichen 60 Euro pro Hektar (2023) auf 600 Euro pro Hektar ab 2026 verzehnfacht.29 Kumuliert mit Basisprämie und Agrarumwelt-Klimamaßnahmen sind bis zu 1.156 Euro pro Hektar Förderung möglich.

Die versteckten Kosten der Monokultur

Was in der konventionellen Rechnung fehlt, sind die Externalitäten. Die FAO (2023) beziffert die versteckten Kosten der globalen Agrar-Ernährungssysteme auf mindestens 10 Billionen US-Dollar pro Jahr — fast 10 Prozent des globalen BIP.30 Garcia de Jalon et al. (2018) errechneten allein für die Stickstoff-Externalität des Ackerbaus Kosten von 186 Euro pro Hektar.31

Kay et al. (2019) zeigten in einer Studie über 11 europäische Landschaften: Sobald man die Ökosystemleistungen einpreist — Grundwasserschutz, Nährstoffretention, Erosionsschutz, Kohlenstoffbindung — ist Agroforstwirtschaft in allen europäischen Bioregionen wirtschaftlich überlegen.32

Der Dasgupta Review (2021), im Auftrag der britischen Regierung erstellt, brachte es auf den Punkt: Zwischen 1992 und 2014 hat sich das produzierte Kapital pro Kopf verdoppelt, während das Naturkapital um 40 Prozent gesunken ist.33

„Truly sustainable economic growth and development means recognising that our long-term prosperity relies on rebalancing our demand of Nature's goods and services with its capacity to supply them."33

Klimaresilienz: Warum Vielfalt schützt

Ein unterschätzter Vorteil diversifizierter Systeme ist ihre Widerstandsfähigkeit gegen Extremwetter. Raseduzzaman und Jensen (2017) zeigten, dass Intercropping die Ertragsschwankungen halbiert: Der Variationskoeffizient sinkt von 25 bis 30 Prozent in der Monokultur auf 19 Prozent im Mischanbau.34

Renard und Tilman (2019) lieferten in Nature die vielleicht eindrucksvollste Zahl: Länder mit geringster Kulturpflanzenvielfalt erleben schwere Nahrungsmittelknappheiten alle 8 Jahre. Länder mit höchster Vielfalt: alle 100 Jahre.35

Für Dirk Röthig ist die Schlussfolgerung klar: Das Narrativ „Ertrag oder Umwelt" ist ein Relikt der industriellen Monokultur-Ära. Auf drei Millionen Hektar in China beweisen Bauern jeden Tag, dass Pilze, Knoblauch und Minze unter Paulownia-Bäumen nicht nur wachsen — sie wachsen besser. Die Frage ist nicht ob diversifizierte Systeme funktionieren. Die Frage ist, wie schnell Europa nachzieht.


Dirk Röthig ist freier Journalist und Umweltberater mit Schwerpunkt Agroforstwirtschaft, Carbon Credits und nachhaltige Finanzwirtschaft. Er berichtet regelmäßig über die Schnittstelle von Ökologie und Ökonomie.


Quellen


  1. Yin, R. & He, Q. (1997): „The spatial and temporal effects of paulownia intercropping: The case of northern China." Agroforestry Systems, 37, 91-109. DOI: 10.1023/A:1005837729528 

  2. Martin-Guay, M.-O. et al. (2018): „Sustainable intensification of agriculture by intercropping." Science of the Total Environment. LER = 1,30 (N=939). 

  3. Xu, Z. et al. (2020): „Intercropping maize and soybean increases efficiency of land and fertilizer nitrogen use." Field Crops Research. LER = 1,32, FNER = 1,44. 

  4. Stomph, T.J. et al. (2023): „The productive performance of intercropping." PNAS, 120(2). DOI: 10.1073/pnas.2201886120 

  5. Tamburini, G. et al. (2020): „Agricultural diversification promotes multiple ecosystem services without compromising yield." Science Advances, 6, eaba1715. DOI: 10.1126/sciadv.aba1715 

  6. Prof. Dr. Ralf Pude, INRES Universität Bonn, Campus Klein-Altendorf: Langzeitstudien zur Winterhärte von Paulownia-Hybriden. 

  7. IUCN Global Invasive Species Database: Paulownia tomentosa. Sterile Hybride = kein Invasivitätsrisiko. 

  8. Icka, P.; Damo, R. & Icka, E. (2016): „Paulownia Tomentosa, a Fast Growing Timber." Annals „Valahia" University of Targoviste, 10, 14-19. 

  9. Ghazavi, G. et al. (2019): „The optimal size of a Paulownia-crop agroforestry system." Agricultural and Forest Meteorology, 269-270, 1-9. DOI: 10.1016/j.agrformet.2019.02.017 

  10. Zhu, Z.H. et al. (1991): „Characteristics of the crop-Paulownia system in China." CARD Working Paper 91-WP 84, Iowa State University. 

  11. Zhang, L. et al. (2024): „河南省羊肚菌林下高效栽培模式及技术." Heilongjiang Agricultural Sciences, 2024(4). 

  12. Nationale Forst- und Graslandbehörde (2021): „全国林下经济发展指南 2021-2030." URL: gov.cn/zhengce/ 

  13. Ankang Stadtverwaltung (Shaanxi): Felddokumentation — natürliches Speisepilzvorkommen unter Paulownia. URL: ankang.gov.cn 

  14. Yang, S.; Zhao, X. et al. (2024): „Determination of the Effects of Pear-Morchella Intercropping Mode on Quality, Yield, and Soil Microbial Community." Journal of Fungi, 10(11), 759. DOI: 10.3390/jof10110759 

  15. BioEconomy Solutions (2024): „Paulownia Woodchips: The Unsung Heroes of Mushroom Cultivation." 

  16. Shanghai Forestry Association (2025): „《羊肚菌林下生产技术规程》" (Technical Regulations for Morel Under-Forest Production), Standard T/SHLY. 

  17. Jiang, J.P. et al. (1994): „Analysis of Paulownia-intercropping types and their benefits in Woyang County." Forest Ecology and Management, 67(1-3), 329-337. DOI: 10.1016/0378-1127(94)90027-2 

  18. Newman, S.M.; Bennett, K.; Wu, Y. (1997): „Performance of maize, beans and ginger as intercrops in Paulownia plantations in China." Agroforestry Systems, 39, 23-30. DOI: 10.1023/A:1005938310106 

  19. Singh, S. et al. (2007): „Performance of turmeric (Curcuma longa) under shade of tree species." Range Management and Agroforestry, 28(1), 44-46. 

  20. Mirjani, M. et al. (2018): „Evaluation of yield, essential oil content and compositions of peppermint intercropped with faba bean." Journal of Cleaner Production, 171, 529-537. DOI: 10.1016/j.jclepro.2017.10.062 

  21. Grzyb, T. et al. (2024): „The impact of buckwheat and paulownia intercropping on beekeeping value and buckwheat yield." Scientific Reports, 14. DOI: 10.1038/s41598-024-72493-x 

  22. Global Meta-Analysis (2025): „Enhancement of Agroecosystem Multifunctionality by Agroforestry." Global Change Biology. DOI: 10.1111/gcb.70234 

  23. Rodriguez, C. et al. (2023): „Intercropping enhances beneficial arthropods and controls pests." Agriculture, Ecosystems & Environment, 356, 108617. 

  24. Fort Valley State University (2023): „Paulownia Honey: An Economic Promise for the United States." 

  25. Borek, S. et al. (2025): „Effect of Paulownia and Buckwheat Intercropping on Soil Microbial Biodiversity." Agronomy, 15(4), 888. DOI: 10.3390/agronomy15040888 

  26. Torralba, M. et al. (2016): „Do European agroforestry systems enhance biodiversity and ecosystem services?" Agriculture, Ecosystems & Environment, 230, 150-161. DOI: 10.1016/j.agee.2016.06.002 

  27. Popa, A. et al. (2024): „Economic Sustainability Assessment of Paulownia Farms." Sustainability, 17(1), 21. DOI: 10.3390/su17010021 

  28. Ferrara, C. et al. (2024): „Paulownia trees as a sustainable solution for CO₂ mitigation." Frontiers in Environmental Science, 12. DOI: 10.3389/fenvs.2024.1307840 

  29. top agrar (2024): „Prämie für die Öko-Regelung Agroforst steigt 2024 auf 200 EUR/ha." + BMLEH Öko-Regelungen. 

  30. FAO (2023): „The State of Food and Agriculture: Revealing the true cost of food." 

  31. Garcia de Jalon, S. et al. (2018): „Modelling and valuing the environmental impacts of arable, forestry and agroforestry systems." Agroforestry Systems, 92, 1059-1073. DOI: 10.1007/s10457-017-0128-z 

  32. Kay, S. et al. (2019): „Agroforestry is paying off — Economic evaluation of ecosystem services in European landscapes." Ecosystem Services, 36, 100896. DOI: 10.1016/j.ecoser.2019.100896 

  33. Dasgupta, P. (2021): „The Economics of Biodiversity: The Dasgupta Review." HM Treasury, UK Government. 

  34. Raseduzzaman, M. & Jensen, E.S. (2017): „Does intercropping enhance yield stability in arable crop production?" European Journal of Agronomy, 91, 25-33. 

  35. Renard, D. & Tilman, D. (2019): „National food production stabilized by crop diversity." Nature, 571. DOI: 10.1038/s41586-019-1316-y 

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