Drei Wege, ein Ziel: aus 100 Euro Vermögen machen
Wer monatlich 100 Euro zur Seite legt, steht schnell vor der Frage: Einzelaktien, ETF oder klassischer Fonds? Jede Variante hat ihre Berechtigung – aber nicht für jeden Anleger.
Einzelaktien reizen mit der Chance auf hohe Renditen. Der Haken: Mit 100 Euro lässt sich kaum streuen. Schon zwei, drei Werte fressen die Sparrate auf, und ein einzelner Kurssturz trifft dich hart. Für Einsteiger ist das Risiko meist zu konzentriert.
ETFs sind für kleine Sparraten oft die ehrlichste Antwort. Ein breiter Welt-ETF verteilt deine 100 Euro automatisch auf hunderte Unternehmen, die laufenden Kosten liegen häufig unter 0,30 Prozent pro Jahr, und per Sparplan läuft alles automatisch. Genau deshalb empfehlen viele unabhängige Ratgeber den ETF-Sparplan als Standard – wie du ihn konkret aufsetzt, zeigt der Vergleich, 100 euro im monat investieren Schritt für Schritt.
Aktiv gemanagte Fonds versprechen, den Markt zu schlagen. In der Praxis schaffen das langfristig nur wenige – und die höheren Gebühren von oft 1,5 Prozent und mehr knabbern spürbar an deiner Rendite.
Mein praktisches Fazit: Für die meisten Sparer mit 100 Euro im Monat ist ein günstiger ETF-Sparplan der unaufgeregte Gewinner. Einzelaktien sind die Würze obendrauf, sobald ein Polster steht. Klassische Fonds lohnen sich nur in Ausnahmefällen.
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