Warum Selbstständige ihre Versorgungslücke kennen sollten
Wer selbstständig arbeitet, zahlt in den meisten Fällen nicht automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Genau hier entsteht ein blinder Fleck: Während Angestellte ihren Rentenbescheid jährlich im Briefkasten haben, müssen Selbstständige selbst aktiv werden. Der erste Schritt ist immer die Berechnung der eigenen Rentenlücke – also der Differenz zwischen dem voraussichtlichen Einkommen im Ruhestand und den tatsächlichen Lebenshaltungskosten.
Die gute Nachricht: Du musst dafür weder Geld noch viel Zeit investieren. Mit einer strukturierten Bestandsaufnahme kommst du in unter 30 Minuten zu einem realistischen Ergebnis. Notiere zunächst alle bestehenden Ansprüche – etwa aus früheren Anstellungen, einer privaten Police oder einem Rürup-Vertrag. Anschließend schätzt du deinen monatlichen Bedarf im Alter, idealerweise rund 80 Prozent deines heutigen Nettobedarfs.
Wer es genauer und unabhängig wissen möchte, kann eine Altersvorsorge Beratung kostenlos online nutzen. Dort lassen sich Inflation, Steuereffekte und unterschiedliche Anlageformen direkt einkalkulieren – Faktoren, die viele bei der eigenen Überschlagsrechnung unterschätzen.
Mein praktischer Tipp: Berechne die Lücke einmal jährlich neu, etwa zum Jahresabschluss. So erkennst du frühzeitig, ob deine Sparrate noch passt, und kannst gegensteuern, bevor die Lücke zu groß wird. Frühzeitig handeln spart später deutlich mehr Geld – und Nerven.
Top comments (0)