Viele unterschaetzen, was kleine Sparraten ueber die Zeit bewirken koennen. Wer monatlich 100 Euro zur Seite legt und konsequent anlegt, baut sich ueber Jahrzehnte ein erstaunliches Vermoegen auf. Entscheidend ist dabei nicht der Betrag, sondern die Kombination aus Disziplin, Zeit und der richtigen Anlageform.
Was am Ende rauskommt
Bei einer durchschnittlichen Rendite von 7 Prozent pro Jahr werden aus 100 Euro monatlich nach 30 Jahren rund 122.000 Euro. Eingezahlt hast du in dieser Zeit lediglich 36.000 Euro. Den Rest erledigt der Zinseszinseffekt, der besonders in den letzten Jahren der Ansparphase richtig Fahrt aufnimmt. Wer schon mit 25 startet, hat es bei gleicher Sparrate deutlich leichter als jemand, der erst mit 40 beginnt.
Wo du wirklich anlegen solltest
Klassische Tagesgeldkonten oder Bausparvertraege bringen dich bei diesem Zeitraum kaum voran. Sinnvoller sind breit gestreute ETFs auf den MSCI World oder FTSE All-World, die du bequem per Sparplan ab einem Euro besparen kannst. Auch Themen-ETFs oder eine Beimischung mit Anleihen koennen je nach Risikotyp passen. Wer sich unsicher ist, welche Strategie zur eigenen Lebenssituation passt, findet beim Ratgeber 100 euro im monat investieren einen praxisnahen Vergleich der gaengigen Optionen.
Wichtig ist, frueh anzufangen und den Sparplan auch in schwachen Boersenphasen durchzuhalten. Genau dann kaufst du naemlich besonders guenstig ein.
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