Früh starten schlägt viel sparen
Wer mit dem ersten Gehalt direkt einen Teil zurücklegt, hat einen unschlagbaren Vorteil: Zeit. Durch den Zinseszinseffekt wächst selbst eine kleine monatliche Sparrate über 40 Jahre zu einem beachtlichen Vermögen. Ein Beispiel: 50 Euro im Monat ab 25 ergeben bei rund 6 Prozent Rendite bis zur Rente deutlich mehr als das Doppelte einer Sparrate, die erst mit 40 beginnt. Der Startzeitpunkt ist also wichtiger als die Höhe.
Als Faustregel gilt: Lege etwa 10 bis 15 Prozent deines Nettoeinkommens für die Altersvorsorge zurück. Gerade am Anfang ist das oft schwierig – dann starte lieber mit 25 oder 50 Euro und erhöhe die Rate mit jeder Gehaltssteigerung automatisch.
Für Berufsanfänger eignet sich ein breit gestreuter, kostengünstiger ETF-Sparplan besonders gut. Er ist flexibel, jederzeit anpassbar und benötigt kein Vorwissen. Prüfe zusätzlich, ob dein Arbeitgeber eine betriebliche Altersvorsorge mit Zuschuss anbietet – geschenktes Geld solltest du nicht liegen lassen.
Wichtig ist außerdem ein Notgroschen von drei Nettogehältern auf einem Tagesgeldkonto, bevor du langfristig investierst. So musst du im Ernstfall nicht an deine Vorsorge gehen. Welche Produkte konkret zu deiner Situation passen und worauf du bei den Kosten achten solltest, erfährst du im Ratgeber zur Altersvorsorge für Berufsanfänger. Der wichtigste Schritt bleibt: einfach anfangen.
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