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Abgehängte Decke selber bauen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

In wenigen Schritten zur neuen Decke

Eine abgehängte Decke kaschiert Risse, versteckt Kabel und schafft Platz für Spots oder Dämmung. Mit etwas handwerklichem Geschick gelingt der Einbau an einem Wochenende – das spart Handwerkerkosten und gibt dir volle Kontrolle über das Ergebnis.

Vorbereitung: Miss den Raum exakt aus und markiere die gewünschte Abhanghöhe mit einer Wasserwaage oder einem Laser rundum an den Wänden. Plane vorab, wo Leuchten und Leitungen verlaufen sollen, damit später nichts nachgebessert werden muss.

Unterkonstruktion montieren: Befestige zuerst die Randprofile (UD-Profile) entlang der Markierung an den Wänden. Anschließend hängst du die Tragprofile (CD-Profile) über Direktabhänger oder Noniushänger an der Rohdecke ab. Achte auf einen gleichmäßigen Abstand von rund 40 cm, damit die Platten später nicht durchhängen.

Beplankung: Schraube die Gipskartonplatten versetzt auf die Profile. Verwende dafür Schnellbauschrauben und einen Akkuschrauber mit Tiefenanschlag, damit die Schraubenköpfe sauber im Karton sitzen. Eine ausführliche Anleitung zum Abgehängte Decke selber bauen hilft dir bei der richtigen Plattenwahl.

Verspachteln und streichen: Fülle Fugen und Schraublöcher mit Spachtelmasse, schleife die Flächen nach dem Trocknen glatt und grundiere sie. Danach kannst du die Decke wie gewohnt streichen oder tapezieren.

Wer sauber arbeitet und genau misst, erhält eine ebene, langlebige Decke – ganz ohne teure Profihilfe.

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