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Alte Holzmöbel aufarbeiten: So sparst du dir das ewige Schleifen

Alte Möbel aufwerten Ideen ganz ohne Staubwolke

Wer ein altes Holzmöbel retten will, denkt sofort an stundenlanges Schleifen. Muss aber nicht sein. Mit den richtigen Mitteln und etwas Geduld lässt sich der lästigste Schritt fast komplett umgehen – das schont Nerven, Lunge und Wochenende.

Der Schlüssel ist die Vorbehandlung. Statt mit dem Exzenterschleifer anzurücken, reicht oft ein Abbeizer oder ein spezieller Anlauger, der die alte Lackschicht oder das Wachs anlöst. Trag das Mittel großzügig auf, lass es einwirken und zieh die gelöste Schicht anschließend mit einem Spachtel ab. Hartnäckige Reste verschwinden mit Stahlwolle und etwas Reiniger.

Danach ist Entfetten Pflicht: Mit Brennspiritus über die Fläche wischen, damit die neue Farbe oder das Öl später wirklich haftet. Für Schränke oder Kommoden sind Kreidefarben ideal – sie decken auch auf glatten Untergründen und brauchen keinen vorherigen Anschliff. Ein bis zwei dünne Schichten, dazwischen kurz trocknen lassen, fertig.

Willst du die natürliche Maserung erhalten, greif lieber zu Hartwachsöl. Es zieht ein, schützt vor Feuchtigkeit und gibt dem Holz einen warmen, matten Ton. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Materialliste findest du in diesem Ratgeber zum alte Holzmöbel aufarbeiten ohne Schleifen.

Mit diesem Vorgehen wird aus dem geerbten Dielenschrank in einem Nachmittag ein echtes Schmuckstück – ganz ohne Schleifstaub in jeder Ritze.

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