Warum sich die Mühe lohnt
Eine abgehängte Decke mit indirekter LED-Beleuchtung verwandelt jeden Raum in eine gemütliche Wohlfühlzone. Das warme, blendfreie Licht wird über eine versteckte Kante an die Decke geworfen und sorgt für eine indirekte Ausleuchtung ohne harte Schatten. Der große Vorteil: Mit etwas handwerklichem Geschick kannst du eine abgehängte Decke selber bauen und sparst dir die teure Handwerkerrechnung.
Für den Aufbau benötigst du eine Unterkonstruktion aus CD-Profilen, die mit Direktabhängern an der Rohdecke befestigt wird. Auf dieses Gerüst kommen Gipskartonplatten, die du verschraubst und anschließend verspachtelst. Wichtig ist eine umlaufende Lichtvoute: eine kleine Stufe mit etwa 6–8 cm Abstand zur Hauptdecke, in die der LED-Streifen unsichtbar eingelegt wird.
Achte beim Kauf der LED-Strips auf eine ausreichende Leuchtdichte – mindestens 60 LEDs pro Meter verhindern störende Lichtpunkte. Ein dimmbares Netzteil mit etwas Leistungsreserve und warmweiße 2700–3000 Kelvin runden die Atmosphäre ab. Plane die Stromzufuhr und einen Trafo schon vor dem Verspachteln ein, denn nachträgliche Änderungen sind aufwendig.
Mit sauber gesetzten Profilen, exakt zugeschnittenen Platten und einer durchdachten Voute erreichst du ein professionelles Ergebnis. So wertest du Wohnzimmer, Flur oder Schlafzimmer optisch deutlich auf – und das ganz nach deinem eigenen Geschmack und Budget.
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