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Victor Knapp
Victor Knapp

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WordPress vs Wix vs Webflow für kleine Unternehmen 2026 — was passt zu wem?

Du willst eine neue Website fürs eigene Unternehmen — und stehst zwischen WordPress, Wix und Webflow. Ich erklär kurz und ehrlich, was wann passt. Kein Marketing-Gerede.

Die drei in einem Satz

  • Wix — Baukasten. Drag-and-drop, alles aus einer Hand, läuft sofort.
  • WordPress — Open-Source-CMS. Maximal flexibel, du brauchst aber jemanden, der's pflegt.
  • Webflow — Designer-Tool im Browser. Visuell wie Wix, technisch sauber wie Code.

Für wen Wix wirklich Sinn macht

  • Du machst alles selbst, hast kein Budget für einen Dienstleister.
  • 1–10 Seiten, keine komplizierte Logik (kein Login-Bereich, kein Multi-Sprachen-Setup).
  • Du brauchst's jetzt — Friseur, Café, kleiner Online-Shop mit 20 Produkten.

Realistische Kosten: 12–35€/Monat Hosting + Domain. Stundenaufwand bis es läuft: 8–20h (wenn du nie sowas gemacht hast).

Was schmerzt später: Du kommst nicht raus. Wix-Seiten lassen sich nicht 1:1 zu WordPress migrieren. SEO ist OK, aber nicht überragend. Performance-Mäßig okay, nicht top.

Für wen WordPress richtig ist

  • Du hast einen Dienstleister/Agentur, der das langfristig pflegt.
  • Du brauchst Custom-Features: Mitgliederbereich, Online-Buchung mit eigener Logik, mehrsprachig, Shop mit >50 Produkten.
  • Du willst die volle Kontrolle und plan­bare Wechselbarkeit (Hosting/Agentur austauschbar).

Realistische Kosten: 5–25€/Monat Hosting (z.B. Webgo, All-Inkl, Hetzner) + ~300–800€/Jahr Pflege wenn extern. Einmalige Einrichtung 1.500–4.500€ bei Profi.

Was schmerzt: Updates. Wenn niemand draufschaut, wird WordPress in 6 Monaten zur Sicherheitslücke. Plugins zerschießen sich gegenseitig. Ohne Wartungsvertrag ist's Russisches Roulette.

Für wen Webflow die richtige Wahl ist

  • Du willst ein gehobenes Design ohne Custom-Code, aber mit voller Kontrolle über jeden Pixel.
  • Marketing/Brand-Site mit Animationen, kein klassischer Shop, kein riesiges Backend.
  • Du kommst aus dem Design-/Marketing-Bereich (oder dein Dienstleister tut es).

Realistische Kosten: 18–49€/Monat Hosting (Webflow-eigen) + Domain. Einrichtung beim Profi 2.500–6.000€.

Was schmerzt: Limitierte Shop-Funktion (für >50 Produkte zu wenig), Mehrsprachen-Setup ist klobiger als bei WordPress.

Die Entscheidungstabelle

Wenn du… dann weil
selbst basteln musst, kein Budget Wix sofort fertig, kein Profi nötig
eine Buchungs-/Mitglieder-Seite brauchst WordPress Plugins decken alles ab, mit Pflege
eine Premium-Brand-Site willst (Berater, Studio, Designer) Webflow sauberster Code & Animationen out-of-the-box
einen Shop mit >50 Produkten planst Shopify (nicht in dieser Liste, aber hier ehrlicher) bessere Logistik/Zahlung als WordPress-WooCommerce
mehrsprachig international gehen willst WordPress WPML/Polylang ausgereift, Webflow wackelig

SEO im echten Vergleich (2026)

Alle drei können technisch sauber gebaut werden. Der Unterschied:

  • WordPress: Mit guten Plugins (Yoast, Rank Math) + sauberem Theme = volle Kontrolle. Schlecht gemacht = SEO-Albtraum.
  • Webflow: Out-of-the-box sehr sauber. Strukturierte Daten leichter zu pflegen.
  • Wix: Hat sich enorm verbessert, aber Page-Speed und Custom-Schema sind weiterhin limitiert. Für lokal-SEO ausreichend, für nationale Top-Rankings im wettbewerbsintensiven Markt eher zu wenig.

Was ich Kunden meistens empfehle

Bei meinen Kunden (kleine Dienstleister & Kosmetik/Gesundheit in Stuttgart) läuft's so:

  • Solo-Selbstständige mit knappem Budget: Wix.
  • Kleinbetrieb mit Buchung/Mitgliedern: WordPress mit Wartungsvertrag.
  • Premium-Anbieter, der ein gehobenes Auftreten braucht: Webflow oder Custom-Build (Next.js).

Es gibt keine universell richtige Antwort. Die richtige Frage ist: Wer pflegt das Ding in 2 Jahren, und was kostet das pro Monat ehrlich?


Wenn du in Stuttgart sitzt und unsicher bist, was zu deinem Setup passt: acessio.de — wir bauen Websites für kleine Unternehmen und sagen dir auch ehrlich, wenn ein Baukasten reicht.

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