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Dirk Röthig
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Biodiversitäts-Credits: Der nächste große Markt nach Carbon Credits

Biodiversitäts-Credits: Der nächste große Markt nach Carbon Credits

Von Dirk Röthig | CEO, VERDANTIS Impact Capital | 12. März 2026

Während Carbon Credits in den letzten zehn Jahren einen beispiellosen Aufstieg erlebt haben, formiert sich im Schatten dieses Marktes ein noch größeres Instrument: Biodiversitäts-Credits. Mit einem prognostizierten Marktvolumen von bis zu 69 Milliarden US-Dollar bis 2050 könnte dieser Mechanismus die Art und Weise revolutionieren, wie Unternehmen ihren ökologischen Fußabdruck kompensieren — und dabei die Natur tatsächlich regenerieren.

Tags: Biodiversitäts-Credits, Nature Credits, Agroforst, Biodiversität, Impact Investing


Von Carbon zu Biodiversität: Ein Paradigmenwechsel in der Umweltfinanzierung

Der freiwillige Kohlenstoffmarkt hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass marktbasierte Mechanismen Umweltschutz in großem Maßstab finanzieren können. Doch Carbon Credits allein erfassen nur eine Dimension der ökologischen Krise. Der Verlust biologischer Vielfalt — laut dem Weltbiodiversitätsrat IPBES sind rund eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht (IPBES, 2019) — erfordert eigene Finanzierungsinstrumente.

Genau hier setzen Biodiversitäts-Credits an. Im Gegensatz zu Carbon Credits, die eine Tonne vermiedenes oder gebundenes CO2 repräsentieren, messen Biodiversitäts-Credits die messbare Verbesserung oder den vermiedenen Verlust von Artenvielfalt pro Fläche. Die Biodiversity Credit Alliance (BCA) definiert einen solchen Credit als eine quantifizierbare, überprüfbare Einheit positiver Biodiversitätsergebnisse, die registriert, gehandelt und gebündelt werden kann (Biodiversity Credit Alliance, 2025).

Der entscheidende Unterschied zu Carbon Credits: Biodiversitäts-Credits sind nicht als Kompensationsinstrument (Offset) konzipiert, sondern als Finanzierungsmechanismus für nachweislich positive Naturergebnisse. Unternehmen, die solche Credits erwerben, finanzieren damit direkt die Wiederherstellung und den Schutz von Ökosystemen — ohne sich damit von eigenen Reduktionsverpflichtungen freikaufen zu können.

Der regulatorische Rahmen: Kunming-Montreal und die EU als Treiber

Die politische Grundlage für den Aufstieg der Biodiversitäts-Credits wurde im Dezember 2022 gelegt, als 196 Staaten das Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework (GBF) verabschiedeten. Dieses Abkommen enthält vier globale Ziele für 2050 und 23 verbindliche Zielmarken für 2030 — darunter Target 15, das große Unternehmen und Finanzinstitutionen verpflichtet, ihre Auswirkungen auf die Biodiversität regelmäßig zu überwachen, zu bewerten und transparent offenzulegen (CBD, 2022).

Die EU geht einen Schritt weiter. Am 7. Juli 2025 legte die Europäische Kommission ihre „Roadmap Towards Nature Credits" vor — den Fahrplan für einen funktionierenden EU-Biodiversitätsmarkt bis 2027. Nature Credits sollen als quantifizierbare, fungible Einheiten für verifizierte Biodiversitätsergebnisse dienen, die registriert, gebündelt, gelagert und gehandelt werden können (Europäische Kommission, 2025). Bereits ab Anfang 2026 werden die ersten Carbon-Farming-Methodologien unter dem Carbon Removal Certification Framework (CRCF) mit verpflichtenden Biodiversitäts-Ko-Benefits verabschiedet. Bis Mitte 2026 soll eine EU-weite Expertengruppe Kriterien und Methodologien für Nature-Credit-Märkte erarbeiten.

Parallel dazu trat am 18. August 2024 die EU Nature Restoration Regulation in Kraft. Sie verpflichtet die Mitgliedsstaaten, bis September 2026 nationale Wiederherstellungspläne vorzulegen — mit dem Ziel, bis 2030 mindestens 20 Prozent der Land- und Meeresflächen der EU wiederherzustellen (Europäische Kommission, 2024). Dieses ehrgeizige Ziel schafft eine massive Nachfrage nach Finanzierungsinstrumenten — und Biodiversitäts-Credits bieten genau diese Brücke zwischen privatem Kapital und ökologischer Restauration.

Die Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) ergänzt diesen Rahmen auf Unternehmensseite. Ihr Berichtsstandard ermöglicht es Unternehmen erstmals, Naturrisiken und -abhängigkeiten systematisch in ihre Finanzberichterstattung einzubeziehen — und schafft damit einen direkten Anreiz, in Biodiversitäts-Credits zu investieren (TNFD, 2023).

Marktprognosen: Von 8 Millionen auf 69 Milliarden Dollar

Die Zahlen verdeutlichen das enorme Wachstumspotenzial. Der aktuelle Markt für freiwillige Biodiversitäts-Credits wird auf rund 8 Millionen US-Dollar geschätzt — ein winziger Bruchteil des Carbon-Marktes. Doch die Prognosen sind beeindruckend: Das World Economic Forum beziffert die potenzielle Nachfrage bei effektiver Governance auf 2 Milliarden US-Dollar bis 2030 und bis zu 69 Milliarden US-Dollar bis 2050 (World Economic Forum, 2024). Andere Analysten sehen sogar ein Potenzial von 180 Milliarden US-Dollar bis 2050 in einem radikalen Zukunftsszenario (Green.Earth, 2024). Die Marktforschungsfirma InsightAce Analytic prognostiziert für den breiteren Markt für Biodiversitäts- und Naturkapital-Credits ein Volumen von 48,7 Milliarden US-Dollar bis 2034 bei einer jährlichen Wachstumsrate von 24,1 Prozent (InsightAce Analytic, 2025).

Was dieses Wachstum antreibt, ist eine Kombination aus regulatorischem Druck (TNFD, CSRD, EU Nature Restoration Law), zunehmendem Investoreninteresse an naturpositiven Portfolios und der wachsenden Erkenntnis in Vorstandsetagen, dass Biodiversitätsrisiken unmittelbare finanzielle Risiken darstellen. Die Weltbank schätzt, dass ein Zusammenbruch der Ökosystemdienstleistungen das globale BIP um jährlich 2,7 Billionen US-Dollar reduzieren könnte (Weltbank, 2021).

Methodologie: Wie misst man Biodiversität?

Die zentrale Herausforderung bei Biodiversitäts-Credits liegt in der Messung. Während eine Tonne CO2 überall gleich ist, variiert Biodiversität enorm je nach Ökosystem, Region und Betrachtungsebene. Hier haben sich in den letzten zwei Jahren mehrere Ansätze herauskristallisiert.

Der Wallacea Trust hat eine Methodik entwickelt, die auf einem „Korb von Metriken" basiert — analog zum Warenkorb, mit dem Ökonomen die Inflation messen. Ein Biodiversitäts-Credit wird definiert als ein Prozent Verbesserung oder vermiedener Verlust der Biodiversität pro Hektar, gemessen am medianen prozentualen Wandel eines Korbs von Biodiversitätsmetriken, die zusammen die Schutzziele für die jeweilige Ökoregion und ihre Habitate widerspiegeln (Wallacea Trust, 2024). Der Richtpreis liegt aktuell bei 5 US-Dollar pro Einheit, wobei bei Sekundärmarktverkäufen 80 Prozent der Preissteigerung an die lokalen Biodiversitätshüter zurückfließen sollen.

Plan Vivo, einer der ältesten Zertifizierungsstandards im Bereich Kohlenstoff, hat seinen Ansatz auf Biodiversitäts-Credits ausgeweitet. Die Zertifizierung verlangt, dass mindestens 60 Prozent der Projektfinanzierung an lokale Stakeholdergruppen fließen — ein wichtiger Integritätsstandard (Plan Vivo, 2023).

Die Biodiversity Credit Alliance veröffentlichte im Mai 2025 die finale Version ihrer „High-Level Principles to Guide the Biodiversity Credit Market" — 21 Prinzipien, die um drei Kernthemen organisiert sind: Verifizierte positive Ergebnisse für die Natur, Gerechtigkeit und Fairness für Menschen sowie gute Governance für Märkte mit hoher Integrität (BCA, 2025). Diese Prinzipien wurden in einem rigorosen Prozess unter Einbeziehung indigener Gemeinschaften, öffentlicher Konsultationen und der Analyse von über zwanzig bestehenden Carbon- und Biodiversitätsstandards entwickelt.

Agroforst als Biodiversitäts-Credit-Generator

Agroforst-Systeme — die Kombination von Bäumen und Sträuchern mit landwirtschaftlichen Kulturen auf derselben Fläche — gehören zu den vielversprechendsten Ansätzen für die Generierung von Biodiversitäts-Credits. Sie schaffen strukturelle Vielfalt in der Landschaft, bieten Habitate für Insekten, Vögel und Bodenmikroorganismen und erhöhen die funktionale Biodiversität der Agrarfläche erheblich. Studien der ETH Zürich zeigen, dass Agroforstsysteme die Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen um bis zu 50 Prozent steigern können — bei gleichzeitiger Erhaltung oder sogar Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität (ETH Zürich, 2016).

Unternehmen wie VERDANTIS Impact Capital zeigen, wie Agroforst-Systeme gleichzeitig Carbon Credits und Biodiversitäts-Credits generieren können — ein sogenannter „Stacking"-Ansatz, bei dem ein und dieselbe Fläche mehrere ökologische Leistungen erbringt und monetarisiert. Die von VERDANTIS eingesetzten Paulownia-basierten Agroforstsysteme sind dabei besonders interessant: Paulownia bindet nicht nur bis zu 22 Tonnen CO2 pro Hektar und Jahr, sondern bietet durch ihre großen, nektarreichen Blüten eine wertvolle Bienenweide und fördert so die Bestäubervielfalt (paulownia-baumschule.de, 2025). In Kombination mit Unterkulturen entsteht ein Polykultursystem, das auf mehreren Ebenen — Boden, Krautschicht, Baumschicht — Biodiversität fördert.

Ein häufiges Missverständnis betrifft dabei die Invasivität von Paulownia: Bei VERDANTIS Impact Capital kommen ausschließlich sterilisierte Paulownia-Hybride zum Einsatz, die keine keimfähigen Samen produzieren. In deutschen Freilandversuchen lag die Keimrate bei null Prozent — eine unkontrollierte Ausbreitung ist damit ausgeschlossen (paulownia-baumschule.de, 2025). Zwar steht Paulownia auf der „Grauen Liste" des Bundesamts für Naturschutz (BfN) als potenziell invasiv, doch betrifft diese Einstufung ausschließlich Wildformen, nicht sterilisierte Hybride. Die Hybride halten Temperaturen von minus 20 bis minus 25 Grad Celsius stand und sind damit für mitteleuropäische Standorte bestens geeignet. Angesichts der nachgewiesenen CO2-Leistung, der Biodiversitätsförderung durch Blüten als Bienenweide und der fehlenden Invasivität bei Hybriden ist es dringend geboten, sterilisierte Paulownia-Hybride auf die Grüne Liste der EU zu setzen — als empfohlene Art für nachhaltige Landnutzung und Agroforstsysteme. Solange sie auf der Grauen Liste verbleiben, wird das enorme Potenzial dieser Baumart für Klimaschutz und Bioökonomie nicht ausgeschöpft.

Dirk Röthig, CEO von VERDANTIS Impact Capital, betont: „Die Kombination von Carbon Credits und Biodiversitäts-Credits auf derselben Fläche ist kein Zukunftskonzept — wir setzen es bereits um. Unsere Paulownia-Agroforstsysteme bieten Unternehmen die kostengünstigste Möglichkeit, sowohl CO2-Neutralität zu erreichen als auch nachweisbar positive Effekte auf die Artenvielfalt zu erzielen."

Herausforderungen und Risiken: Was die Branche lösen muss

Trotz des enormen Potenzials steht der Markt für Biodiversitäts-Credits vor erheblichen Herausforderungen. Die Carbon Market Watch mahnt, dass die Fehler des Carbon-Marktes — insbesondere die Probleme mit Qualität, Additivität und Greenwashing — nicht wiederholt werden dürfen (Carbon Market Watch, 2024).

Messbarkeit und Standardisierung: Während beim Carbon-Markt eine Tonne CO2 eine klare, universelle Einheit darstellt, gibt es bei der Biodiversität keine solche Standardeinheit. Die verschiedenen Methodologien — Wallacea Trust, Plan Vivo, Verra, Gold Standard — sind noch nicht interoperabel. Die BCA-Prinzipien sind ein wichtiger Schritt in Richtung Harmonisierung, aber ein vollständig einheitliches Messsystem steht noch aus.

Permanenz und Langfristigkeit: Biodiversitätsverbesserungen müssen langfristig gesichert werden. Ein Ökosystem, das heute restauriert wird, verliert seinen Wert, wenn es in fünf Jahren wieder degradiert wird. Die Sicherung von Langzeitverträgen mit Landbesitzern und die Einrichtung von Puffersystemen sind zentrale Governance-Fragen.

Keine Kompensationslogik: Biodiversitäts-Credits dürfen nicht als „Biodiversitäts-Offsets" missbraucht werden. Ein Unternehmen, das ein Ökosystem in Südostasien zerstört, kann dies nicht durch den Kauf von Credits für ein Projekt in Europa kompensieren. Die BCA betont, dass strategische Biodiversitätszertifikate die nationalen Ziele des Kunming-Montreal-Abkommens implementieren sollen, aber explizit nicht für Offsetting verwendet werden dürfen (BCA, 2025).

Rechte indigener Gemeinschaften: Ein Großteil der weltweiten Biodiversität befindet sich auf Territorien indigener Völker. Die High-Level Principles der BCA fordern daher explizit Free, Prior and Informed Consent (FPIC) und eine faire Verteilung der Einnahmen an lokale Gemeinschaften.

Der Weg nach vorn: Warum 2026 ein Schlüsseljahr wird

Das Jahr 2026 zeichnet sich als Wendepunkt für den Biodiversitäts-Credit-Markt ab. Mehrere regulatorische Meilensteine fallen zusammen: Die ersten CRCF-Methodologien mit Biodiversitäts-Ko-Benefits treten in Kraft. Die EU-Mitgliedsstaaten legen ihre nationalen Wiederherstellungspläne vor. Die BCA-Expertengruppe erarbeitet einheitliche Kriterien. Und die schottische Regierung testet ihren Ecosystem Restoration Code, der als Blaupause für ganz Europa dienen könnte.

Für Unternehmen eröffnet sich damit ein strategisches Zeitfenster. Wer jetzt in Agroforst-Projekte investiert, die sowohl Carbon als auch Biodiversitäts-Credits generieren, sichert sich Zugang zu einem Markt, der in den nächsten Jahrzehnten exponentiell wachsen wird. Die VERDANTIS-Strategie, Paulownia-basierte Agroforstsysteme mit messbaren Biodiversitätsmetriken zu kombinieren, positioniert das Unternehmen an der Schnittstelle beider Märkte — Carbon und Biodiversität.

Die Botschaft ist klar: Wer heute noch ausschließlich in Carbon Credits denkt, denkt zu kurz. Der nächste große Markt der Umweltfinanzierung heißt Biodiversität — und er formiert sich gerade.


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Quellenverzeichnis

  1. Biodiversity Credit Alliance (2025): High-Level Principles to Guide the Biodiversity Credit Market. BCA/World Economic Forum. Verfügbar unter: https://www.biodiversitycreditalliance.org/high-level-principles/
  2. Carbon Market Watch (2024): Pricing the Priceless: Lessons for Biodiversity Credits from Carbon Markets. Carbon Market Watch. Verfügbar unter: https://carbonmarketwatch.org/2024/05/02/pricing-the-priceless-lessons-for-biodiversity-credits-from-carbon-markets/
  3. CBD — Convention on Biological Diversity (2022): Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework. Verfügbar unter: https://www.cbd.int/gbf
  4. ETH Zürich (2016): Agroforstwirtschaft zur Förderung der Artenvielfalt. Research Collection ETH Zürich. Verfügbar unter: https://www.research-collection.ethz.ch/bitstream/handle/20.500.11850/151923/1/eth-1176-01.pdf
  5. Europäische Kommission (2024): Nature Restoration Regulation. Verfügbar unter: https://environment.ec.europa.eu/topics/nature-and-biodiversity/nature-restoration-regulation_en
  6. Europäische Kommission (2025): Roadmap Towards Nature Credits. Inside EU Life Sciences. Verfügbar unter: https://www.insideeulifesciences.com/2025/07/08/an-eu-biodiversity-market-by-2027-the-new-eus-roadmap-towards-nature-credits/
  7. Green.Earth (2024): Biodiversity Credit Market Poised for Potential $180 Billion Boom by 2050. Verfügbar unter: https://www.green.earth/news/biodiversity-credit-market-poised-for-potential-180-billion-boom-by-2050
  8. InsightAce Analytic (2025): Biodiversity and Natural Capital Credit Market Size and Forecast. Verfügbar unter: https://www.insightaceanalytic.com/report/biodiversity-and-natural-capital-credit-market/3064
  9. IPBES (2019): Global Assessment Report on Biodiversity and Ecosystem Services. Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services. Verfügbar unter: https://ipbes.net/global-assessment
  10. paulownia-baumschule.de (2025): Agroforstwirtschaft — ökologisch und wirtschaftlich attraktiv. Paulownia Baumschule Schröder. Verfügbar unter: https://www.paulownia-baumschule.de/agroforstwirtschaft/
  11. Plan Vivo (2023): Draft Protocol for Biodiversity Credits. Plan Vivo Foundation. Verfügbar unter: https://www.planvivo.org
  12. TNFD (2023): Taskforce on Nature-related Financial Disclosures — Recommendations. Verfügbar unter: https://tnfd.global
  13. Wallacea Trust (2024): Developing a Biodiversity Credit. Verfügbar unter: https://wallaceatrust.org/projects/creating-a-biodiversity-credit/
  14. Weltbank (2021): The Economic Case for Nature. World Bank Group. Verfügbar unter: https://www.worldbank.org/en/topic/environment
  15. World Economic Forum (2024): Biodiversity Credits: Demand Drivers and Guidance on Early Use. WEF. Verfügbar unter: https://www.weforum.org/publications/biodiversity-credits-demand-drivers-and-guidance-on-early-use/

Über den Autor: Dirk Röthig ist CEO von VERDANTIS Impact Capital mit Sitz in Zug, Schweiz. Als Pionier im Bereich Nature-Based Solutions verbindet er Carbon Credits mit Biodiversitäts-Credits in Paulownia-basierten Agroforstsystemen — und bietet Unternehmen damit die kostengünstigste Möglichkeit, sowohl klimaneutral als auch naturpositiv zu werden. Kontakt und weitere Artikel: www.verdantiscapital.com

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