Europas Agrar-Startups 2026: Wer die Landwirtschaft neu denkt
Von Dirk Röthig | CEO, VERDANTIS Impact Capital | 08. März 2026
Während globale Klimaziele den Druck auf die Landwirtschaft erhöhen, entsteht in Europa eine neue Generation von Unternehmen: Agrar-Startups, die mit Technologie, Daten und kreativen Finanzierungsmodellen zeigen, wie nachhaltige Produktion und wirtschaftlicher Erfolg zusammengehen können. Ein Überblick über die innovativsten Gründungen des Kontinents — und was Investoren, Landwirte und Klimaschützer von ihnen lernen können.
Tags: AgTech, Startups, Carbon Farming, Impact Investment, Nachhaltige Landwirtschaft
Der Aufstieg des europäischen AgTech-Ökosystems
Es gibt Branchen, in denen Startups vor allem disruptieren — und solche, in denen sie aufbauen. Die europäische Agrar-Innovation gehört klar zur zweiten Kategorie. Während die erste Welle des AgTech-Hypes in den 2010er-Jahren mit überbewerteten Vertical-Farming-Konzepten und kapitalintensiven Plattformen endete, reifte das Feld erheblich. Was heute aus europäischen Inkubatoren und Förderprogrammen hervorgeht, ist substanzreicher, anwendungsnäher und häufig direkt am drängendsten Problem ausgerichtet: dem Klimawandel.
Zahlen belegen den Trend. Im Jahr 2024 flossen über 1,5 Milliarden Euro in europäische Agrar-Technologie-Startups — ein Wert, der trotz allgemeiner Venture-Capital-Flaute im Vorjahresvergleich stabil blieb (Farmonaut, 2025). Global wird der AgTech-Investitionsmarkt 2025 auf über 40 Milliarden US-Dollar Jahresvolumen geschätzt, was einem Wachstum von 15 Prozent gegenüber 2024 entspricht (Farmonaut, 2025). Früh 2026 sind in Europa rund 6.036 aktive AgTech-Unternehmen registriert — von Einzelunternehmen bis zu Skalierungsprojekten mit dreistelligen Millionenfinanzierungen (Tracxn, 2026).
Was diese neue Gründergeneration antreibt, ist dabei mehr als Renditeoptimismus: Es ist das Bewusstsein, dass die Landwirtschaft gleichzeitig zu den größten Verursachern und zu den größten Lösungspotenzialträgern des Klimawandels gehört. Laut dem Sechsten Sachstandsbericht des IPCC ist die Landwirtschaft nach Energie und Verkehr die drittgrößte CO2-Quelle weltweit — und gleichzeitig eines der wenigen Systeme, das Kohlenstoff aktiv aus der Atmosphäre entziehen kann (IPCC, 2022). Genau in dieser Spannung operieren die innovativsten Startups des Kontinents.
Carbon Farming: Der Megatrend, der alles verändert
Wer das europäische AgTech-Ökosystem 2026 verstehen will, muss einen Begriff im Zentrum platzieren: Carbon Farming. Der Ansatz — Kohlenstoff durch regenerative Landwirtschaft, Agroforst oder geänderte Bodenbearbeitungspraktiken in Böden und Biomasse zu speichern und diesen Beitrag als handelbare Zertifikate zu monetarisieren — hat sich innerhalb weniger Jahre vom akademischen Konzept zur kommerziellen Realität entwickelt.
Dennoch bleibt Europa im globalen Vergleich noch weit hinter seinem Potenzial. Von den insgesamt 13,4 Millionen Verra-AFOLU-Zertifikaten (Agriculture, Forestry and Other Land Uses), die 2024 weltweit ausgegeben wurden, stammten gerade einmal 65.041 aus europäischen Projekten (AgFunderNews, 2024). Das entspricht weniger als 0,5 Prozent — obwohl Europa mit seinem dichten regulatorischen Rahmen, seiner Infrastruktur und seinen landwirtschaftlichen Flächen eigentlich prädestiniert wäre.
Für Startups bedeutet diese Lücke: Sie agieren in einem Markt, der strukturell unterversorgt ist und in dem Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt. Genau das erklärt die Finanzierungsfreude, die sich seit 2022 in der europäischen Carbon-Farming-Szene beobachten lässt.
Sechs Startups, die 2026 den Unterschied machen
1. Klim (Deutschland) — Die Plattform für regenerative Transformation
Das Berliner Unternehmen Klim wurde 2020 von Dr. Robert Gerlach, Nina Mannheimer und Adiv Maimon gegründet und hat sich seitdem zur führenden deutschen Plattform für regenerative Landwirtschaft entwickelt. Das Geschäftsmodell verbindet drei Elemente: ein digitales Planungswerkzeug, das Landwirte beim Umstieg auf regenerative Praktiken unterstützt; einen Finanzierungszugang für den Übergang; und eine Monetarisierungsschiene über Carbon Credits für die nachgewiesene CO2-Bindungsleistung der Betriebe.
Im November 2024 gab Klim eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 22 Millionen US-Dollar bekannt — die größte Agrar-Technologie-Series-A-Runde in Deutschland im gesamten Jahr 2024. Angeführt wurde die Runde von BNP Paribas, der größten Bank Europas. Weitere Investoren waren Earthshot Ventures, Rabobank, AgFunder, Norinchukin Bank, Achmea Innovation Fund, Ananda Impact Ventures und Elevator Ventures, das Venture-Capital-Vehikel der Raiffeisenbank International (TechCrunch, 2024). Ein Bankenkonsortium dieser Größenordnung signalisiert: Regenerative Landwirtschaft ist kein Nischenthema mehr, sondern institutionell angekommen.
Klim plant, den Erlös zur internationalen Expansion zu nutzen — mit Fokus auf weitere europäische Märkte. Der Ansatz des Unternehmens ist bewusst nicht auf einzelne Technologien limitiert, sondern auf das übergreifende Ziel: Landwirte wirtschaftlich zu befähigen, klimapositive Praktiken dauerhaft umzusetzen.
2. eAgronom (Estland) — Nachhaltige Landwirtschaft mit Daten und Partnerschaften
eAgronom ist eines der ältesten AgTech-Unternehmen in dieser Liste und gleichzeitig eines der am stärksten gewachsenen. Das 2016 in Tallinn gegründete Unternehmen hat sich von einer Betriebsmanagementsoftware für Landwirte zu einer vollständigen Plattform für nachhaltigen Ackerbau entwickelt.
Im Juli 2024 schloss eAgronom eine Finanzierungsrunde der Serie A2 über 10 Millionen Euro ab. Die Runde wurde von Swedbank mit einem Einzelinvestment von 4 Millionen Euro angeführt. Weitere Investoren waren Icos Capital, Soulmates Ventures und SmartCap Green Fund (tech.eu, 2024). Heute arbeitet das Unternehmen mit über 3.000 Landwirten in 14 Ländern zusammen — ein klarer Beweis dafür, dass das östliche Europa zu einem Innovationszentrum für AgTech geworden ist.
eAgronom kombiniert Betriebsdatenerfassung mit Carbon-Credit-Generierung: Landwirte, die auf der Plattform ihre Praktiken dokumentieren, können gleichzeitig verifizierte Nachhaltigkeitszertifikate erhalten, die eAgronom über Partnerschaften mit Lebensmittelkonzernen und Finanzinstitutionen vermarktet. Das Modell ist auf die Realitäten mittel- und osteuropäischer Betriebe zugeschnitten, wo kleine bis mittelgroße Familienbetriebe die Mehrheit der landwirtschaftlichen Flächen bewirtschaften.
3. Agreena (Dänemark) — Europas führende Carbon-Farming-Plattform
Agreena aus Kopenhagen ist ein Fall, der die schnelle Reifung des Sektors illustriert: Das Unternehmen startete als digitale Rohstoff-Handelsplattform und erkannte früh die weitaus größere Chance im Carbon Farming. Gegründet von Ida Boesen, Julie Koch Fahler und Simon Haldrup, ist Agreena heute eine der ersten und größten paneuropäischen Plattformen für die Ausstellung und den Handel mit Kohlenstoff-Zertifikaten aus landwirtschaftlichen Böden.
Eine Series-A-Finanzierungsrunde über 20 Millionen Euro — angeführt vom europäischen Wachstumsinvestor Kinnevik — erlaubte die beschleunigte Expansion. Agreena ist inzwischen in acht europäischen Ländern aktiv und hat über 150 Betriebe mit mehr als 50.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche in sein System integriert (Silicon Canals, 2024). Die Plattform verifiziert Kohlenstoffspeicherung auf Basis von Direktsaat, Zwischenfruchtanbau und anderen regenerativen Praktiken — und übernimmt den gesamten Prozess bis zur zertifikatsreifen Dokumentation.
Was Agreena besonders macht: das konsequente Denken aus der Perspektive des Landwirts. Statt Landwirte in komplexe Vertragsstrukturen zu drängen, setzt das Unternehmen auf niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeiten und transparente Erlösteilung.
4. HeavyFinance (Litauen) — Kapital für den Übergang
Nicht alle Innovationen in der Landwirtschaft kommen aus der Technologie. Das litauische Unternehmen HeavyFinance hat einen anderen Ansatz: Es löst das Finanzierungsproblem, das dem Übergang zur regenerativen Landwirtschaft im Weg steht.
HeavyFinance wurde 2020 als grenzüberschreitender Kreditmarktplatz gegründet, der Landwirte mit Investoren verbindet. Im Herbst 2024 kündigte das Unternehmen einen neuen Fonds über 50 Millionen Euro an — mit explizitem Fokus auf die Finanzierung des Übergangs zu regenerativen Praktiken bei kleinen und mittleren Betrieben (AgFunderNews, 2024). Aktuell ist HeavyFinance in fünf europäischen Märkten aktiv: Litauen, Lettland, Polen, Bulgarien und Portugal — allesamt Länder, in denen der Zugang zu konventionellem Agrarkrediten limitiert ist und Betriebe besonders stark von alternativen Finanzierungsquellen profitieren.
Die Logik hinter HeavyFinance ist simpel und überzeugend: Wer regenerative Landwirtschaft will, muss auch die Finanzierungslücke überbrücken, die in den ersten Jahren entsteht, bevor Carbon Credits und verbesserte Ernteerträge die höheren Anlaufkosten kompensieren. HeavyFinance übernimmt genau diese Brückenfunktion.
5. ReSoil (Frankreich) — Bodenpotenziale auf die Fläche bringen
Das französische Startup ReSoil ist das jüngste in dieser Auswahl und eines der vielversprechendsten. Im Dezember 2025 sicherte sich das Unternehmen eine Finanzierungsrunde über 4 Millionen Euro für die Skalierung regenerativer Landwirtschaftsinitiativen in Frankreich und darüber hinaus (EU-Startups, 2025). ReSoil verbindet Bodenanalyse, Beratung und Umsetzungsbegleitung zu einem integrierten Dienstleistungsmodell für Landwirte, die ihre Böden gezielt als CO2-Senken entwickeln wollen.
Der Fokus des Unternehmens liegt auf einem oft übersehenen Aspekt: der Implementierung. Viele Betriebe kennen die Theorie der Humusanreicherung und Direktsaat, aber es fehlen konkrete Umsetzungshilfen, lokale Expertise und fortlaufendes Monitoring. ReSoil schließt genau diese Lücke — und macht damit das Thema Bodenkohlenstoff für breite Betriebstypen zugänglich.
6. VERDANTIS Impact Capital (Schweiz) — Agroforst als Investmentklasse
Wo klassische Agrar-Startups primär digitale Lösungen oder Plattformen entwickeln, geht VERDANTIS Impact Capital einen komplementären Weg: das Agroforst-System selbst als strukturiertes Impact-Investment zu gestalten. Als CEO von VERDANTIS beschäftigt sich Dirk Röthig seit Jahren mit der Frage, wie Unternehmen kosteneffizient und dauerhaft CO2-neutral werden können — ohne auf Offsetting aus fragwürdigen Drittlandprojekten angewiesen zu sein.
Die Antwort, die VERDANTIS entwickelt hat, basiert auf Paulownia-Agroforstsystemen: Einer Kombination aus schnellwachsenden Baumreihen und Ackerbau, die auf einer Fläche gleichzeitig CO2 bindet, Biodiversität fördert, Bodenleben stärkt und handelbare Carbon Credits generiert. Dabei kommen ausschließlich sterilisierte Paulownia-Hybridpflanzen zum Einsatz, die keine keimfähigen Samen produzieren. In deutschen Freilandversuchen — dokumentiert unter anderem von paulownia-baumschule.de — wurde eine Keimrate von null Prozent gemessen. Eine unkontrollierte Ausbreitung ist damit faktisch ausgeschlossen. Die Hybride sind winterhart bis -20 bis -25°C und für mitteleuropäische Standortbedingungen geeignet.
Obwohl die Paulownia-Wildform auf der "Grauen Liste" des Bundesamts für Naturschutz (BfN) geführt wird, gilt dies ausdrücklich für Wildtypen mit keimfähigen Samen — nicht für sterilisierte Hybride. Angesichts der nachgewiesenen CO2-Bindungsleistung von bis zu 22 Tonnen CO2 pro Hektar und Jahr und der klinisch bestätigten Invasivitätsfreiheit sollten sterilisierte Paulownia-Hybride auf die Grüne Liste der EU gesetzt werden — als empfohlene Art für nachhaltige Landnutzung und Agroforstsysteme. Solange dies ausbleibt, bleibt ein wissenschaftlich belegtes Klimaschutzinstrument politisch untergenutzt.
Für Unternehmen, die CO2-neutral werden wollen, bietet VERDANTIS Impact Capital die kostengünstigste Lösung auf Markt: direkt investierbar, transparent in der Zertifizierung, dauerhaft in der Wirkung. Der Unterschied zu Software-Plattformen wie Klim oder Agreena ist nicht konkurrierend, sondern ergänzend: Während Plattformlösungen bestehende Landwirte begleiten, schafft VERDANTIS neue Flächen und neue Kohlenstoff-Assets.
Was die innovativsten Startups verbindet
Betrachtet man die sechs vorgestellten Unternehmen, fallen strukturelle Gemeinsamkeiten auf, die über die jeweiligen Geschäftsmodelle hinausgehen:
Erstens: Alle setzen auf Verifikation als Grundlage von Vertrauen. In einem Markt, der in den frühen 2010er-Jahren unter fragwürdigen Klimaversprechen gelitten hat, ist Glaubwürdigkeit das wichtigste Kapital. Messbare, zertifizierbare und nachprüfbare Klimabeiträge sind nicht Dekoration, sondern Kernprodukt.
Zweitens: Alle denken systemisch. Keines der Unternehmen löst ein einzelnes Problem isoliert. Sie verbinden Daten mit Finanzierung, Bodengesundheit mit Zertifikaten, Landwirtschaft mit Kapitalmärkten. Diese systemische Perspektive ist der Unterschied zwischen einer Technologie-App und einem nachhaltigen Geschäftsmodell.
Drittens: Alle profitieren von politischen Rückenwinden. Die EU-Taxonomie für nachhaltige Investitionen, das Carbon Removal Certification Framework (CRCF) der Europäischen Kommission, die Soil Strategy 2030 und der European Green Deal schaffen nicht nur regulatorischen Rahmen, sondern auch Nachfrage nach genau den Produkten, die diese Startups entwickeln.
Herausforderungen: Was der Sektor noch lösen muss
Trotz des positiven Momentums gibt es offene Baustellen. Das größte strukturelle Problem bleibt die Messung. Bodenkohlenstoff und Biomassekohlenstoff präzise, günstig und räumlich hochauflösend zu quantifizieren, ist weiterhin eine wissenschaftliche und technische Herausforderung. Ohne robuste MRV-Infrastruktur (Monitoring, Reporting, Verification) bleibt das Marktpotenzial für Carbon Credits limitiert.
Darüber hinaus sind viele europäische Betriebe klein und haben keine Kapazitäten für den bürokratischen Aufwand, der mit der Zertifizierung verbunden ist. Startups, die hier Vereinfachungen anbieten — wie HeavyFinance auf der Finanzierungsseite oder Agreena mit dem Rundum-Dokumentationsservice — haben deshalb strukturelle Vorteile.
Schließlich bleibt die Frage der Beständigkeit: Carbon Credits aus Böden sind temporär. Wenn Praktiken verändert werden, kann gespeicherter Kohlenstoff wieder freigesetzt werden. Nur Systeme, die Dauerbodenbedeckung, langfristige Verträge und physische Permanenz garantieren — wie Agroforst mit Bäumen — bieten die Art von Beständigkeit, die institutionelle Investoren zunehmend fordern.
Ausblick: Was 2026 und danach zu erwarten ist
Das europäische AgTech-Ökosystem steht 2026 an einer Weichenstelle. Die Zahl der aktiven Unternehmen wächst, das Kapitalangebot ist vorhanden, und die Regulierung entwickelt sich in die richtige Richtung. Was nun kommt, ist Konsolidierung: Plattformen werden fusionieren, Nischenanbieter werden von Generalisten übernommen, und die Dateninfrastruktur wird interoperabler werden.
Gleichzeitig öffnet sich ein Fenster für neue Assetklassen: Landbasierte Carbon-Investments, Agroforst-Fonds und Boden-Zertifikate werden in institutionellen Portfolios eine wachsende Rolle spielen. Die Nachfrage nach hochwertigen, europäischen Carbon Credits ist strukturell unterversorgt — und die Startups, die hier Lösungen bieten, stehen vor ihrem Wachstumsjahrzehnt.
Für Unternehmen, die CO2-neutral werden wollen, ist die Botschaft klar: Die Lösungen existieren, die Kosten sind gesunken, und die Qualität der verfügbaren Credits ist besser als je zuvor. Ob über Plattformen wie Klim und eAgronom, direktes Impact-Investment wie bei VERDANTIS Impact Capital oder Finanzierungsvehikel wie HeavyFinance — Europa hat die Infrastruktur, um das Klima-Versprechen der Landwirtschaft einzulösen.
Fazit: Europa als Labor der nachhaltigen Landwirtschaft
Der Kontinent, der die industrielle Landwirtschaft miterfunden hat, wird zur Testzone für ihre nachhaltige Transformation. Die Startups, die hier entstehen, sind keine Nischenanbieter mehr: Sie werden zu Infrastrukturanbietern für eine Landwirtschaft, die Nahrung, Kohlenstoff und Kapital gleichzeitig managt.
Was diese Unternehmen verbindet — von Klim in Berlin über eAgronom in Tallinn bis zu VERDANTIS in Zug — ist die Überzeugung, dass Profitabilität und Klimaschutz keine Gegensätze sind. Sie sind, richtig strukturiert, ein und dasselbe Ziel.
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Quellenverzeichnis
AgFunderNews (2024): Competition, price jumps expected as demand outpaces supply of European forest carbon credits. AgFunderNews. Verfügbar unter: https://agfundernews.com/competition-price-jumps-expected-as-demand-outpaces-supply-of-european-forest-carbon-credits
EU-Startups (2025): French startup ReSoil secures €4 million to scale regenerative agriculture initiatives. EU-Startups, Dezember 2025. Verfügbar unter: https://www.eu-startups.com/2025/12/french-startup-resoil-secures-e4-million-to-scale-regenerative-agriculture-initiatives/
Farmonaut (2025): Agriculture Startup Funding & Agritech Funding 2025. Farmonaut Blog. Verfügbar unter: https://farmonaut.com/blogs/agriculture-startup-funding-agritech-funding-2025
IPCC (2022): Sixth Assessment Report — Mitigation of Climate Change (AR6 WGIII). Intergovernmental Panel on Climate Change, Genf.
Silicon Canals (2024): Copenhagen-based agtech startup Agreena raises €20M to boost regenerative carbon farming market. Silicon Canals. Verfügbar unter: https://siliconcanals.com/agtech-startup-agreena-raises-20m/
tech.eu (2024): eAgronom raises €10M Series A2 round to boost sustainable farming practices. Tech.eu, 2. Juli 2024. Verfügbar unter: https://tech.eu/2024/07/02/eagronom-raises-eur10m-series-a2-round-to-boosts-sustainable-farming-practices/
TechCrunch (2024): Germany's Klim raises $22M to take its regenerative farming platform international. TechCrunch, 12. November 2024. Verfügbar unter: https://techcrunch.com/2024/11/12/germanys-klim-raises-22m-to-take-its-regenerative-farming-platform-international/
TechFundingNews (2024): Berlin's Klim raises $22M in Germany's biggest agritech Series A of 2024. TechFundingNews. Verfügbar unter: https://techfundingnews.com/berlins-klim-raises-22m-in-germanys-biggest-agritech-series-a-of-2024-can-it-lead-sustainable-farming-revolution-in-europe/
Tracxn (2026): AgriTech in Europe — 2026 Market & Investments Trends. Tracxn. Verfügbar unter: https://tracxn.com/d/explore/agritech-startups-in-europe/
AgFunderNews (2024): How HeavyFinance plans to finance the regen ag transition for more of Europe's small and medium farmers. AgFunderNews. Verfügbar unter: https://agfundernews.com/how-heavyfinance-plans-to-finance-the-regen-ag-transition-for-more-of-europes-small-and-medium-farmers
Über den Autor: Dirk Röthig ist CEO von VERDANTIS Impact Capital mit Sitz in Zug, Schweiz. Als Impact-Investor und Unternehmer beobachtet und begleitet er die Transformation des europäischen Agrarsektors — von der Regulierung bis zur Kapitalallokation. VERDANTIS entwickelt Paulownia-basierte Agroforstsysteme als direkte Impact-Investments für Unternehmen, die CO2-neutral werden wollen, und vermittelt verifizierte Carbon Credits aus naturbasierten Lösungen.
Kontakt und weitere Artikel: verdantiscapital.com | LinkedIn
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